Mick Doohan, Motorrad-Legende und Vater von Jack Doohan, wirft Alpine vor, sich nicht an Verträge zu halten. Die Entlassung seines Sohnes als Stammfahrer in der Formel 1 sei „von Anfang an unfair“ gewesen, schimpfte der Australier bei der spanischen „Marca“.
Nachdem er Esteban Ocon im letzten Rennen der Saison 2024 im Alpine-Cockpit ersetzt hatte, wurde Jack Doohan vom französischen Rennstall für 2025 als Stammfahrer präsentiert. Nach sechs Rennen war jedoch bereits wieder Schluss, in Miami wurde der 23-Jährige durch Franco Colapinto ersetzt.
Bei Papa Mick sitzt der Stachel auch knapp zwei Jahre später noch tief. „Ich finde, das war unfair. Das war es von Anfang an“, schimpfte der fünffache Motorrad-Weltmeister. „Mein Sohn hatte einen langfristigen Vertrag, er ist der erste Juniorfahrer bei Alpine gewesen. Es war klar, aus Gründen, die ich nicht sagen kann, dass man eine andere Richtung eingeschlagen hat. Und das war’s.“
Neue Chance bei Haas?
Mittlerweile steht Jack Doohan als Ersatzfahrer bei Haas unter Vertrag und versucht dort, sich einen Platz als Stammfahrer zu erkämpfen. „Vielleicht ist er jetzt bei einem Team, das sich besser an Verträge hält“, kann sich Mick einen kleinen Seitenhieb gegen Alpine nicht verkneifen.
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