Dem deutschen Fußball droht, den Anschluss an die Spitze zu verlieren – das befürchtet zumindest Philipp Lahm. Besonders sichtbar werde das in der Champions League ...
Während noch drei spanische und zwei englische Klubs um die Trophäe kämpfen, ist der FC Bayern als einziger deutscher Vertreter im Viertelfinale der Champions League dabei – von den fünf Top-Ligen erwischte es nur die Serie A noch schlimmer, Atalanta musste sich als letzter italienischer Klub im Achtelfinale verabschieden.
Bis aufs Klo verfolgt
„Italien ist bereits abgehängt. Wenn Deutschland diesen Weg weitergeht, droht uns dasselbe“, warnte Lahm deshalb nun im „Guardian“. Vor allem mit der Manndeckung deutscher Klubs habe der Weltmeister von 2014 ein Problem. „Ich bin überrascht, dass so viele Verteidiger ihre Gegenspieler bis auf die Toilette verfolgen, selbst die Bayern tun es.“
Der Krux: Aufgrund seiner Übermacht in der Bundesliga könne es sich der FC Bayern leisten, eine Manndeckung zu spielen. Auf europäischer Ebene sei das jedoch nicht mehr so einfach umzusetzen, wie die 1:3-Niederlage gegen Arsenal im November gezeigt habe.
Das Zepter liege längst bei den spanischen Top-Klubs um Real Madrid, Atletico und Barcelona, so Lahm weiter. „Nicht einmal Deutschland gelang in den 70er- und 80er-Jahren eine solche Dominanz. Auf diese Ära bezog sich Gary Lineker, als er sagte, dass am Ende immer die Deutschen gewinnen. Nein, heute ist es Spanien.“
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