Pass ins Nirvana

Unheimlich: Sucht Messi den Geist von Jordi Alba?

Fußball International
07.04.2026 09:59
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was sucht Lionel Messi denn hier? Etwa den Geist von Jordi Alba? Es war ein unheimlicher, ein mystischer Pass, mittenhinein ins Nirvana, der aktuell zum Social-Media-Hit mutiert. Sehr ungewöhnlich für „La Pulga“.

Ostersonntag in der MLS. Beim Spiel zwischen Inter Miami und Austin FC steht‘s 2:2, Luis Suarez hat soeben den Ausgleich für die wieder in Knallrosa auftretenden Gastgeber gemacht. Geht da noch etwas für Inter? Gut möglich, denn am Ball ist ein gewisser Lionel Messi, ca. 25 Meter vor dem gegnerischen Tor. Wann kommt er, der magische Moment? Das überragende Dribbling? Der geniale Pass? Letzterer folgt tatsächlich. Allerdings fällt er so „genial“ aus, dass ihn kein Mitspieler übernasert. Ein raumöffnender Pass raus auf die linke Außenbahn hätte es wohl werden sollen, stattdessen landet der Ball im – Nirgendwo! Mitten im Nirvana. Ein für Messi-Verhältnisse ungewöhnlicher, unheimlicher, geradezu beängstigender Pass. So etwas passiert „La Pulga“ normalerweise nicht.

Pass gut, Alba nicht da
Eine mögliche Erklärung für Messis Blackout? Der „Geist von Jordi Alba“, wie der Kommentator unkt. Die Social-Media-Belegschaft übernimmt in den Kommentarspalten natürlich dankbar. Hintergrund: Messi hatte jahr(zehnt)elang mit Jordi Alba, bei Barca und später bei Inter Miami, gemeinsam „gegeigt“. Der Pass raus auf die linke Außenbahn zu Kamerad Alba war oft ein probates Mittel, um die gegnerischen Reihen aufzureißen. Das Problem im konkreten Fall: Alba hat mit Ende 2025 seine Karriere beendet. Hat sich da wohl Messis „Muskelgedächtnis“ durchgesetzt?

Vermutlich hatte der argentinische Kick-Zauberer in seinem Kopf eine Szene wie diese, erstellt im Herbst 2025, als die Kombination „Pass Messi, Abnehmer Alba“ noch genial funktionierte:

Messi hatte im Spiel gegen Austin schon selbst getroffen – in Minute zehn. Es war der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1, nachdem die Gäste schon in der sechsten Spielminute in Führung gegangen waren. Und das im neuen Stadion von Inter Miami, das mit dem Spiel offiziell eröffnet wurde. Im neuen Nu Stadium nahe von Miamis Flughafen finden 26.700 Fans Platz. Bisher hatte der Verein seine Heimspiele in Fort Lauderdale ausgetragen. Wohl ohne einen derartigen Fehlpass von Lionsl Messi.

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