Da Argentinien Nigeria 3:2 besiegte (siehe Infobox), wären die Iraner mit einem Sieg in die K.-o.-Phase aufgestiegen. Davon war man aber weit entfernt, immerhin erzielte man aber im Finish als letztes der 32 Teams in Brasilien ein Tor.
WM-Debüt für Sturm-Graz-Legionär Hadzic
Der Iran stand unter Siegzwang. Das Spiel machten aber die Bosnier, bei denen Sturm-Graz-Legionär Anel Hadzic auf der rechten Mittelfeldseite zu seinem WM-Debüt kam. Die Iraner, deren Trainer Carlos Queiroz vor Anpfiff von einem "WM-Finale" gesprochen hatte, verlegten sich hingegen aufs Verteidigen und Kontern.
Die Strafe dafür folgte rasch, Dzeko setzte einen Flachschuss aus 19 Metern via rechter Innenstange zum 1:0 ins Tor (23.). Im direkten Gegenzug feuerten die Iraner ihren ersten Torschuss der Partie ab, Masoud Shojaei traf die Latte (24.). Ansonsten konnte der Iran vor der Pause keine Offensivakzente mehr setzen.
Bosnier nutzten nach Pause freie Räume
Nach dem Seitenwechsel machten die Iraner leise Andeutungen, das Defensivkonzept ad acta zu legen. Die Versuche fielen jedoch deutlich zu harmlos aus. Die Bosnier nützten die etwas größer werdenden Freiräume und erhöhten auf 2:0 (59.). Nach Vorlage von Dzeko und Tino Sven Susic vollendete Pjanic flach ins lange Eck.
Wenig später war der solide WM-Auftritt von Hadzic zu Ende, Teamchef Safet Susic wechselte den Österreich-Legionär aus (61.). In der Endphase brachte der Anschlusstreffer durch Ghoochannejhad (82.) nach Querpass von Javad Nekounam noch etwas Spannung in die Partie, nur eine Minute später machte aber Vrsajevic im Konter mit dem 3:1 endgültig alles klar (83.). Das vierte Vorrunden-Out der Iraner bei der vierten WM-Teilnahme war endgültig besiegelt.
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