Ein Glückwunsch an den Schützling oder reine Selbstdarstellung? Günther Steiner hat Toto Wolff für dessen Funkspruch nach Kimi Antonellis Premierensieg in der Formel 1 scharf kritisiert.
Obwohl sich Mercedes im Vorjahr für die Entscheidung, den jungen Italiener ins Cockpit zu setzen, einiges anhören musste, raste Antonelli in China zu seinem ersten Sieg in der Motorsport-Königsklasse. Als einer der ersten Gratulanten funkte Teamchef Wolff an den 19-Jährigen und nutzte die Gelegenheit zugleich, um die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen.
„Er ist zu jung, wir hätten ihn nicht in einen Mercedes stecken sollen, sondern ein kleineres Team wählen müssen. Er braucht Erfahrung, schaut euch seine Fehler an, die er macht. Da haben wir es, Kimi. Das war der Sieg“, erinnerte der Wiener an all die kritischen Stimmen der letzten Saison.
„Kleiner Komplex“
Eine kritische Stimme muss sich Wolff nun allerdings selbst anhören. Steiner, von 2014 bis 2024 Teamchef bei Haas, gefiel die Rede gar nicht, im Podcast „The Red Flags“ meinte der Südtiroler nun: „Das war reine Selbstdarstellung. Es war so etwas wie: ‘Stellt sicher, dass jeder weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe.‘ Und Toto hätte das gar nicht nötig gehabt. Aber ich glaube, er hat da einen kleinen Komplex. Ich meine, der Mann hat gewonnen. Du musst das jetzt nicht erklären, Toto.“
So oder so, mit George Russell und Antonelli hat Wolff gleich zwei Piloten, die heuer um den WM-Titel fahren können. Da wird er wohl auch Steiners Kritik mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen ...
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