Unfassbares Pech

Strametz verpasst Semifinale um vier Tausendstel

Sport-Mix
22.03.2026 14:45
Porträt von Olaf Brockmann
Von Olaf Brockmann

Mehr Pech kann man wirklich kaum noch haben! Karin Strametz verpasste bei der Hallen-WM in Torun über 60 m Hürden das Semifinale um gerade einmal vier Tausendstel Sekunden! Damit ist die WM für Österreich beendet …

Im dritten Vorlauf war Karin Strametz als Fünfte 8,025 Sekunden gelaufen, die Kanadierin Sienna MacDonald aber war in ihrem Heat mit 8,021 minimal schneller und stieg damit als 24. ins Semifinale auf. Österreichs Hürden-Ass schaute durch die Finger.

Banges Wartes …
Nach ihrem Vorlauf waren es für Karin Strametz ganz bange Minuten in der Mixed-Zone, als sie wartete, ob sie ins Semifinale kommen würde oder nicht. Die ersten drei Läuferinnen der insgesamt sechs Heats kamen nämlich direkt weiter. Zudem stiegen noch sechs weitere Athletinnen über die Zeitregel auf. Und bis zum letzten Vorlauf hatte Karin Strametz einen Semifinal-Platz sicher. Dann aber fiel sie noch auf den 25. Rang zurück. Einfach zum Weinen.

Karin Strametz
Karin Strametz(Bild: ÖLV / Wolf Amri)

„Nicht spritzig genug!“
„Ich bin in einer solchen Mega-Form angereist“, haderte Karin Strametz, die in Wien noch kürzlich 7,97 Sekunden gelaufen war. Auch ihre auf Hundertstel aufgerundeten 8,03 waren zwar noch eine gute Zeit für den Vormittag. Aber eben leider nicht gut genug. „Ich bin irgendwie verhalten gelaufen, nicht auf Attacke, nicht so spritzig. Ich hätte ja eigentlich eine 7,95 draufgehabt. Aber dafür muss einfach alles passen.“ Das Niveau im Hürdensprint, so meinte sie, „war hier sicher auch extrem hoch“.

Erhoffte Ziele nicht erreicht
Damit waren für Österreich die 21. Hallen-Weltmeisterschaften in Torun beendet. Leider konnte keine Athletin aus dem ÖLV-Quartett das erhoffte Ziel verwirklichen, ins Semifinale aufzusteigen. Vor Karin Strametz waren Freitag und Samstag auch schon Caroline Bredlinger (800 m) sowie die beiden 60-m-Läuferinnen Isabel Posch und Leni Lindner in ihren Vorläufen ausgeschieden.

Bredlinger belegte dabei als 20. (2:01,73) insgesamt schließlich die beste ÖLV-Platzierung, gefolgt von Strametz (25.), Posch als 28. (7,27) und Lindner als 35. (7,35). Vor allem Bredlinger und Posch hatten ebenfalls Pech und verfehlten das Semifinale auch knapp. Gerade das WM-Debüt von Isabel Posch war freilich ein Highlight, als sie den Aufstieg ins Semifinale nur um zwei Hundertstel verpasste. Aber die Tausendstel-Entscheidung bei Karin Strametz war schon die Höchststrafe…

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

KMM
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt