Kevin Stöger sorgte im Gladbach-Dress zuletzt für Schlagzeilen! Die März-Länderspiele von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick steigen wohl ohne ihn, eine Kampfansage des 32-Jährigen gibt es trotzdem ...
Mit dem letztwöchigen Traum-Freistoß beim 2:0 gegen St. Pauli gehörten Kevin Stöger die Schlagzeilen: „Den bekam ich oft aufs Handy geschickt, da habe ich das eine oder andere Mal schon hingeschaut“, schmunzelt der 32-Jährige über den Geniestreich, mit dem er Gladbach etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte.
Ein Treffer, hinter dem viel Training steckt: „Ich übe Freistöße sehr oft, just in den Tagen vor St. Pauli ging kaum einer rein, umso mehr hat mich dann das Tor gefreut. Wenn im Stadion 50.000 aufspringen und jubeln, ist das ein Gefühl, das kaum mit etwas anderem vergleichbar ist.“
Lust auf Auswärts-Derbys
Heute wartet auf Stöger die nächste Challenge – das Rhein-Derby in Köln: „Es geht um sehr viel. Derbys sind auswärts, wenn du gewinnst, noch geiler, weil da viel mehr negative Emotionen von den Fans da sind.“
Nach enttäuschender Hinrunde kam er nun wieder in Fahrt: „Ich bin ein Typ, der nie aufgibt, gerne mit Druck umgeht, sich nicht versteckt.“ Zudem hat er sich von Instagram und TikTok abgemeldet: „Öfters abzuschalten tut mir gut.“ Zumal entscheidende Wochen anstehen, zehn Klubs um den Klassenerhalt rittern – Gladbach ist mittendrin: „Der Druck in diesem geilen Klub ist enorm groß. Wir schauen nur auf uns, lassen uns nicht von außen dreinreden.“ Emotionen gehören dazu, wie sie Stöger zuletzt im Duell mit Palacios zeigte, den der Leverkusener heftig am Trikot zog: „Es war ein hitziges Spiel, ein kleiner Disput. Das Wichtigste ist, dass man sich am Ende die Hand gibt. Das haben wir getan. Die Fotos danach haben mich amüsiert.“
Weniger amüsiert hat den 200-fachen deutschen Bundesliga-Spieler, dass er für die März-Länderspiele Österreichs nur auf Abruf ist: „Klar war ich im ersten Moment enttäuscht. Das Positive ist, dass ich es mit starken Leistungen wiedergutmachen kann.“ Das ist nebst dem Klassenerhalt sein großes Ziel, denn: „Die WM ist mein großer Traum – den gebe ich bestimmt nicht auf.“ Wie stark aktuell der Austausch mit Teamchef Ralf Rangnick ist? „Da muss es gar nicht viel Austausch geben. Er kennt meine Qualitäten, ich will ihm zeigen, dass er mich mitnehmen muss.“
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