Austria-Ikone Andy Ogris kehrt am Freitag erstmals als Trainer des Gegners zu seinem Herzensklub nach Favoriten zurück. Der 61-Jährige fordert in der Frauen-Bundesliga mit Neulengbach den violetten Spitzenreiter. „Wir werden uns mit allem wehren, wollen etwas mitnehmen.“
Als Spieler fünfmal Meister, dreimal Cupsieger. Später Trainer in der Akademie, bei den Amateuren und Profis – Austria-Legende Andy Ogris sprach vor Neulengbachs freitägigem (19.30) Duell beim violetten Frauen-Liga-Leader mit der „Krone“ über...
...die Rückkehr nach Favoriten: Ich komme zum ersten Mal als Gäste-Trainer in das Stadion. Das ist von früher her mein Wohnzimmer, ganz besonders – mit vielen schönen Erinnerungen.
...die Stadion-Entwicklung: Am Anfang gab’s eine alte Holztribüne, die Süd. Hinter den Toren waren Wiesen. Dann hatten wir trotz Erfolgen 3500 Fans – da hast fast jeden mit Handschlag begrüßen können.
...„Verirrungsgefahr“ in der Generali-Arena: Ich war schon lange nicht mehr da. Wenn nicht zu viel umgebaut wurde, werde ich mich auskennen (schmunzelt). Nein, es ist ein richtig, richtig schönes Stadion und spielt alle Stückerln.
...die Austria als neue Frauen-Nummer-1 im Land: Sie spielen ansehnlichen Fußball, sind körperlich stark und konsequent. Da muss man auch Trainer Stefan Kenesei gratulieren, er hat den Kader breiter und besser aufgestellt.
...die Rolle des Achten und Drittletzten beim Leader: Wir werden nicht in Ehrfurcht erstarren, uns mit allem, was wir haben, wehren. Auch wenn uns etwas Selbstvertrauen fehlt – jeder, der mich kennt, weiß, dass ich was mitnehmen will.
...seine erste Saison als Frauen-Coach: Sehr leiwand, macht Spaß. Die Mädels sind motiviert, nehmen an und setzen um. Manchmal ist Geduld gefragt. Aber es geht nicht um Mann oder Frau. Es geht um Fußball, das ist meine Leidenschaft – und so trainiere ich auch.
...Austrias Herren: Das 2:5 gegen Sturm war bitter. Aber wie sich die Mannschaft nach kleinen Tiefs zurückkämpft, das ist toll. Jetzt geht es zu Hartberg, der ,Schmidi‘ (Anm.: Trainer und Ex-Austrianer Manfred Schmid) wird alle Register ziehen.
...Cheftrainer Stephan Helm: Er macht es sehr gut, schaut auf das Team, damit alles funktioniert. Vieles reguliert sich selbst. Ich rechne ihm hoch an, dass er Talente so forciert.
...den jungen Weg: Absolut super! Früher wurden Fitz, Sarkaria oder Huskovic in das kalte Wasser geworfen, es hat funktioniert. Jetzt sind es Saljic, Maybach und Co. – sie haben Riesenpotenzial. Das ist der richtige Weg, den sollte man konsequent fortsetzen.
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