Gerade am Flughafen lehnen manche Taxifahrer kürzere Fahrten illegalerweise ab. Aber: Sofern keine Gefahr für Lenker, Fahrgast oder Fahrzeug besteht, müssen Transporte auch durchgeführt werden. Die Taxi-Innung selbst hat hier allerdings kaum Möglichkeiten, bei den schwarzen Schafen durchzugreifen.
Rauer Umgangston, keine Mitnahme – am Flughafen Salzburg häufen sich Beschwerden über Taxifahrer, die Fahrgäste stehen lassen. „Unter 14 Euro fahren wir gar nicht. Das steht so im Vertrag mit dem Flughafen“, heißt es hier beim „Krone“-Lokalaugenschein wortwörtlich. Man könne doch telefonisch ein Taxi bestellen.
Der Flughafen selbst spricht von einer „eklatanten Unterstellung“, die „schlicht gelogen“ sei: „Wir stellen eine Spur zur Verfügung und bestehen drauf, dass alle Taxifahrer auch jegliche Fluggäste aufnehmen – selbst wenn es nur einen Kilometer in das nächstgelegene Hotel geht“, so ein Sprecher.
Taxi-Obfrau Melanie Ranner spricht sogar von einem „Wahnsinn“, denn: „Eine Verweigerung ist nicht rechtens, außer es besteht eine Gefahr für Fahrer, Fahrgast oder Auto.“
Dennoch sind auch ihr oftmals die Hände gebunden. „Kontrollen gibt es immer wieder, diese dürfen wir von der Taxi-Innung aber nicht selbst durchführen.“ Bei Problemen mit Taxis sollte man sich mit Kennzeichen und Uhrzeit schriftlich per E-Mail bei der Taxi-Innung beschweren – und gerne auch den Flughafen in Kopie setzen.
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