Unter 1900 Instituten

Mozarteum schneidet im Uni-Vergleich stark ab

Salzburg
26.03.2026 16:30
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Acht österreichische Unis haben es im aktuellen „QS World University Ranking by Subject“ in einer der 55 Fächerranglisten unter die ersten 50 geschafft. Das beste Ergebnis lieferte wie schon in vergangenen Jahren die Wiener Uni für Musik und darstellende Kunst (mdw) mit Rang sechs in den Darstellenden Künsten. 

Auf die meisten Nennungen in den Top 50 – nämlich sieben – kommt erneut die Uni Wien, am weitesten vorne sind dort die Kommunikations- und Medienwissenschaften (13). Für sein Ranking befragt Quacquarelli Symonds (QS) jährlich Wissenschafter sowie Arbeitgeber zur Reputation bzw. zur Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen der jeweiligen Studienfächer. Zusätzlich werden Zitierungen wissenschaftlicher Arbeiten aus der Elsevier Scopus Datenbank ausgewertet und Forschungspartnerschaften mit anderen Hochschulinstitutionen berücksichtigt.

Drei unter den besten 50
Von den heimischen Kunst-Unis schafften es 2026 insgesamt drei in die Top 50, in den Darstellenden Künsten neben der mdw auch das Mozarteum in Salzburg (17). In Musik erreichte die mdw Platz 19 und das Mozarteum die Ränge 26-50, erstmals einen Platz unter den besten 50 gab es in Kunst und Design für die Akademie der Bildenden Künste (26). An der Uni Wien besonders gut gereiht wurden neben den Medienwissenschaften auch die Fächer Theologie (Rang 22), Anthropologie (34), Geografie (35), Archäologie (36), Philosophie (49) und Geschichte (50).

Unter den 50 Besten für 2026 finden sich diesmal außerdem die Universität für Veterinärmedizin (Rang 27), die Uni für Bodenkultur (Rang 30 in Agrar- und Forstwirtschaft), die Technische Uni Wien (Rang 44 in Architektur) und die seit einigen Jahren in Wien ansässige Central European University (CEU) mit Platz 45 in den Politikwissenschaften.

Amerikaner und Briten ganz vorne
Am QS-Fächerranking 2026 haben sich insgesamt über 1.900 Universitäten beteiligt. Angeführt werden die Listen auch heuer wieder von US-amerikanischen und britischen Unis. In den übergeordneten Studienfeldern Life Sciences und Medizin, Naturwissenschaften sowie Sozialwissenschaften und Management liegt jeweils die Harvard University vorne, in Kunst und Geisteswissenschaften die University of Oxford und in Ingenieurwissenschaften und Technik das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die meisten Aufsteiger beim QS-Fächerranking kamen in diesem Jahr aus Südasien.

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