Zum bereits 20. Mal stehen die Eisbullen in den Play-offs, seit sie im Eishockey-Oberhaus mitmischen. Meisterschaften, Tore in letzter Sekunde oder tragische Niederlagen im siebten Spiel. In diesen zwei Jahrzehnten war schon fast alles dabei.
Doch die Salzburger könnten tatsächlich noch ein erstes Mal in der Postseason erleben. Der Serienmeister schied in einer Serie noch nie mit einem „Sweep“ aus – sprich sie verabschiedeten sich nie aus einer Serie ohne zumindest ein Spiel gewonnen zu haben. Nach dem 4:3-Sieg der Pustertaler im Volksgarten fehlt den Südtirolern nur mehr ein Erfolg um die Viertelfinal-Serie für sich zu entscheiden. Sollte ihnen das am Dienstag in Bruneck gelingen, haben die Bulls auch dieses erste Mal hinter sich.
Der Serienmeister steht mit dem Rücken zur Wand, wird aber alles daran setzen diese Schmach zu umgehen. „Die Serie ist noch nicht vorbei und wir werden alles geben. Wir müssen uns einfach nur besser anstellen“, erklärte Bulls-Defender Nash Nienhuis. Sein Trainer Manny Viveiros meinte: „Wir brauchen gar nicht an vier Siege denken, jetzt geht es einfach darum, das nächste Spiel zu gewinnen.“ Und das ausgerechnet an dem Ort, an dem Salzburg seit über einem Jahr auf einen Erfolg wartet. Das Momentum liegt klar auf der Seite der Südtiroler. Aber vielleicht können die Bulls in Italien ja überraschen.
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