Salzburg musste sich auch im zweiten Spiel der Viertelfinal-Serie in der ICE Hockey League Pustertal geschlagen geben. Wie schon über die ganze Saison hinweg, tat sich die Mannschaft von Manny Viveiros schwer in Bruneck und lief immerwieder gegen eine Defensiv-Wand, am unterlag der Serienmeister mit 1:2.
Die Eisbullen haben mit Pustertal traditionell ihre Probleme. Manch einer fragt sich vermutlich jetzt noch, warum der Serienmeister ausgerechnet die Südtiroler als Gegner für das ICE Hockey League-Viertelfinale gewählt hat. In vier von fünf Partien (inklusive Play-offs) zogen die Cracks von Coach Manny Viveiros in dieser Spielzeit den Kürzeren. Seit über einem Jahr wartet Salzburg auf einen Sieg in Bruneck.Das änderte sich auch im zweiten Spiel der Serie nicht, die Bulls unterlagen den „Wölfen“ mit 1:2. „Ich bin zufrieden damit, wie wir gespielt haben, es hat einfach nur das zweite Tor gefehlt“, resümierte der Trainer nach der Partie.
Ich bin zufrieden damit, wie wir gespielt haben, es hat einfach nur das zweite Tor gefehlt
Manny Viveiros
„Kurssetzung Finale“ lautete die Aufforderung der heimischen Fans. Und die Südtiroler nahmen sich das auch zu Herzen, sie spritziger als die Mozartstädter. Den ersten Torschrei durften aber die zehn mitgereisten Salzburger Fans von sich geben.
Schlampig in Überzahl
Travis St. Denis netzte zu diesem Zeitpunkt überraschenden zur Führung. Diese währte aber nicht lange: In Überzahl agierte die Viveiros-Crew zu schlampig – 1:1 durch Bowlby. Der Meister hatte zwar mehr vom Spiel, war oft im offensiven Drittel, wirkte aber ideenlos, ohne Plan und lief so gegen eine schwarz-gelbe Wand an.
Viel geradliniger gingen es die Hausherren an. Mit Erfolg, Glira sorgte bereits vor der zweiten Pause für den 2:1-Endstand. Im Schlussabschnitt sollten sich die Bulls erneut die Zähne an Pustertals Defensive ausbeißen. Schlussendlich mussten sie das 0:2 in der Serie hinnehmen.
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