„Das Auto ist absolut unfahrbar“, wütet Max Verstappen, der am Wochenende beim Grand Prix von China weiter mit Problemen zu kämpfen aht. Nach Sprint und Qualifying rechnet der Weltmeister schonungslos mit seinem Boliden ab.
Auch im Qualifying für den Großen Preis von China gab es für Max Verstappen keine Trendwende. Wie bereits in der Sprint-Qualifikation musste sich der viermalige Weltmeister mit Rang acht begnügen. „Alles was schiefgehen konnte, ist schiefgegangen“, gab sich Verstappen frustriert.
Dabei hatte Red Bull zwischen Sprint und Qualifying noch zahlreiche Änderungen am Auto vorgenommen. Für Verstappen brachte das jedoch keinerlei Verbesserung. „Wir haben viel am Auto geändert und es macht null Unterschied“, schimpfte der Niederländer.
„Das Auto ist absolut unfahrbar“
Der vierfache Formel-1-Weltmeister fand danach deutliche Worte für seinen RB. „Das ganze Wochenende über waren wir völlig daneben. Das Auto ist absolut unfahrbar. Ich kann nicht einmal eine richtige Referenz setzen.“
Früher habe Red Bull mit Anpassungen oft noch große Fortschritte erzielen können. „Aber jetzt funktioniert gar nichts“, klagte Verstappen. „Das ist einfach auch nicht schön. Ich kann nicht pushen. Jede Runde ist für mich ehrlich gesagt ein Überlebenskampf. Ich habe überhaupt keinen Spaß.“
„Völlig unberechenbar“
Besonders frustriert zeigt sich Verstappen über die Unberechenbarkeit seines Autos. „Bei jeder Runde denke ich mir: Alles klar, das war’s“, erklärte der Niederländer. „Kann ich vier Zehntel schneller fahren? Vielleicht. Kann ich vier Zehntel langsamer sein? Ja, die Chance ist auch groß.“
Hinzu kommen mehrere Probleme gleichzeitig. „Übersteuern, Untersteuern – ich habe nicht wirklich das Gefühl, den Wagen unter Kontrolle zu haben“, so Verstappen.
Auch Startproblem sorgt für Ärger
Im Sprint kam zusätzlich ein misslungener Start hinzu. Verstappen kam nur langsam vom Fleck und fiel dadurch weit zurück. „Im Grunde hatte ich mehr oder weniger das gleiche Problem wie Liam Lawson in Australien“, erklärte er mit Blick auf den missglückten Start seines Teamkollegen beim Saisonauftakt. Woran es genau lag, konnte Verstappen nicht sagen. „Ehrlich gesagt habe ich gar nicht gefragt.“
Kaum Hoffnung auf gutes Rennen
Für das Rennen am Sonntag macht sich der Niederländer ohnehin wenig Hoffnungen. „Realistischerweise kämpfen wir eher um Platz sieben oder acht.“ Hinzu kommt ein weiteres Problem: starkes Graining der Reifen. „Jedes Mal, wenn ich eine weitere Runde auf einem Reifensatz gefahren bin, fühlte es sich schrecklich an.“
Am Sonntag um 8 Uhr startet der Grand Prix. Mit sportkrone.at sind Sie wie gewohnt live dabei.
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