In der ICE Hockey League wird am Abend traditionell das Viertelfinale gepickt. Dabei dürfen sich die besten drei Teams ihren Gegner aussuchen. Warum dieser Modus Irrsinn ist? Eine „Krone“-Kolumne von Sportredakteur Mathias Funk.
„as ist das eigentlich?“ und „Völliger Irrsinn!“ Diese Sätze hört man zumeist, wenn man im Austausch mit Klubs und Journalisten in anderen Ligen steht.
Pickmodus schon seit 2012/13 gängig
Gemeint ist der sogenannte Pick, in dem sich die besten drei Teams des Grunddurchgangs der ICE Hockey League ihren Gegner aussuchen können. Der Viertplatzierte muss dann nehmen, was übrig bleibt. Den Modus gibt es schon seit der Saison 2012/13.
Das gibt es so in keiner Liga und ist auch nicht nachvollziehbar.
Helmut SCHLÖGL, Manager des EC Red Bull Salzburg
„Das gibt es so in keiner Liga und ist auch nicht nachvollziehbar“, meint Bulls-Manager Helmut Schlögl, der gemeinsam mit anderen Klubchefs eine Abschaffung des Picks bei der Liga bereits angeregt hat. Einer der Kritikpunkte dabei ist die schwierige Planung. Denn wenn heute am Abend gepickt wird und die Viertelfinal-Paarungen stehen, wissen einige Teams erst, wohin sie 48 Stunden später (Dienstag) reisen. Dabei kann es in alle Himmelsrichtungen gehen.
Und ob man nach Kärnten oder Italien fährt, ist letztlich schon ein großer Unterschied. Zu sehen ist der Pick kurzfristig zwar doch im ORF, zugeschaltet werden die Klubbosse jedoch nur per Online-Meeting an den Smartphones. „Das müsste man besser aufziehen“, sagt Schlögl. Übrigens: Auch in der Alps Hockey League wurde gepickt. Heute um 9.30 am Vormittag. Fast zur Primetime. Dieser Modus gehört einfach weg!
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