Viertelfinale gepickt

Zell und RB Juniors fordern italienische Teams

Salzburg
08.03.2026 11:00

Jetzt ist es fix! Die Zeller Eisbären picken für das Viertelfinale der Alps Hockey League Play-offs ein Team aus Südtirol. An das Stadion südlich des Brenners haben die Pinzgauer gute Erinnerungen. Auch die RB Juniors kennen seit Sonntagfrüh ihren Gegner. Müssen ebenfalls nach Italien.

Denn mit den Sterzing Broncos duellierten sich die Eisbären schon im Vorjahres-Halbfinale und zogen schlussendlich das Final-Ticket. In fünf Aufeinandertreffen in der laufenden Saison gingen die Zeller viermal als Sieger vom Eis und mussten sich nur in einer Partie auf heimischer Platte geschlagen geben (3:4). Die Erinnerungen sind somit gut, die Statistik spricht auch bei einem Torverhältnis von 26:12 eine deutliche Sprache. 

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Sterzing liegt uns und es macht uns Spaß, gegen sie zu spielen. Wir wissen, was gegen sie zu tun ist!

Philip PUTNIK über den Viertelfinal-Gegner Sterzing

„Sterzing liegt uns und es macht uns Spaß, gegen sie zu spielen. Wir wissen, was gegen sie zu tun ist. Wir wissen, dass sie gefährlich sind aber jetzt brauchen wir nur Ergebnisse. Wir dürfen sie nicht unterschätzen“, sagte Eisbären-Ikone Philip Putnik am Morgen der „Krone“.

Dass der amtierende Meister derzeit nicht zu schlagen ist, unterstreichen die letzten Wochen. Zum Abschluss einer ungeschlagenen Masterround gewannen die Blau-Gelben am Samstagabend das Derby bei den RB Juniors nach Rückstand doch mit 5:4. „Unser Kader ist breit aufgestellt. Jeder kann Tore schießen. Es funktioniert einfach alles und uns gehen die Dinge gut auf. Dennoch ist es kein Selbstläufer“, schilderte Putnik, der den Titel unbedingt verteidigen will. 

Putnik: „Sind Titelfavorit!“
„Wir sind sicherlich der Favorit auf den Titel. Aber jetzt brauchen wir Ergebnisse. Ein 9:8 ist genauso viel wert wie ein 1:0 oder ein 7:1. Wichtig wird auch sein, dass wir gesund bleiben“, stellte der 33-Jährige klar. Der Startschuss für die Best-of-Seven-Serie fällt am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr am Zeller See.

Picken durften Sonntagfrüh auch die RB Juniors. Und das gleich direkt nach dem Rivalen aus dem Pinzgau. Die Jungbullen entschieden sich dabei für Gröden und müssen somit ebenfalls nach Norditalien. „Es werden sehr harte Spiele. In den Play-offs ist jedes Spiel intensiv. Wir vertrauen darauf, was wir können und bleiben bei unserem Spiel. Jetzt haben wir noch ein paar Tage, um uns bestmöglich vorzubereiten“, sagte Jungbullen-Cheftrainer Teemu Levijoki.

Anders als die anderen Serien beginnt diese jedoch erst am Mittwochabend. Grund dafür ist der Play-off-Auftakt der Eisbullen, die am Dienstag in eigener Halle auflaufen. Die weiteren zwei Viertelfinal-Serien lauten Asiago gegen Meran und Sisak gegen Cortina.



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