„Unter all diesen Umständen rückt die Formel 1 ganz klar in den Hintergrund“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff mit Blick auf die derzeitige Kriegssituation im Nahen Osten.
Der Iran-Krieg ist natürlich auch im Fahrerlager der Formel 1 im Albert Park von Melbourne ein bestimmendes Thema. Auch weil der Milliarden-Zirkus in fünf Wochen nach den Rennen in China und Japan an den Persischen Golf reisen soll – ob Bahrain und Saudi-Arabien aber tatsächlich „grünes Licht“ erhalten, ist im Moment jedenfalls noch offen. „Wir müssen warten, wie sich die Dinge entwickeln und dann die richtigen Entscheidungen treffen. In so einem Fall dürfen finanzielle Dinge keine Rolle spielen“, meinte etwa McLaren-Boss Zak Brown.
Und Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte: „Unter all diesen Umständen rückt die Formel 1 ganz klar in den Hintergrund. Ob es realistisch ist, dort Rennen zu fahren, wage ich zu bezweifeln. Die Veranstalter sowie der Automobil-Weltverband FIA sind gefordert, die Situation unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen zu meistern.“
F1-Boss: „Haben noch Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen“
Zwischen den beiden Freitag-Trainings nahm bei den Kollegen von „Sky“ auch Stefano Domenicali zu diesem Thema Stellung. „Wir möchten uns im Moment nicht positionieren, da sich die Lage derzeit so schnell verändert, dass wir noch Zeit haben, die richtige Entscheidung zu treffen“, betonte der Geschäftsführer der Formel 1.
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