„Niemand verschüttet“

200-Meter-Lawine ging im Lungau ab: Suchaktion

Salzburg
08.03.2026 17:45
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Sonntagmittag erreichte ein Alarm die Bergrettung im Salzburger Tamsweg. Skitourengeher meldeten einen größeren Lawinenabgang am Schilchernock. 22 Bergretter waren bei der Suchaktion im Einsatz, verschüttet wurde niemand. „Es wurden keine Vermissten gemeldet und es gibt auch keine Vermisstenanzeige“, heißt es von der Bergrettung.

Es war eine große Lawine, die laut der Bergrettung bereits am Vortag, am Samstagnachmittag, ausgelöst wurde. Von einem 200 Meter breiten und 80 Meter langen Lawinenkegel berichteten die Einsatzkräfte. Skitourengeher hatten den Lawinenabgang bemerkt und gemeldet. „Die Tourengeher konnten immer wieder Signale mit ihrem Lawinenverschütteten-Gerät empfangen. Auf dem Schneebrett lag dazu eine Skibrille“, erklärte Einsatzleiter Bernhard Steiner.

Die Ausmaße der Lawine. Im Bild sind auch die Bergretter zu sehen.
Die Ausmaße der Lawine. Im Bild sind auch die Bergretter zu sehen.(Bild: Bergrettung Salzburg)

22 Bergretter stiegen auf und sondierten die Lawine: „Denn immer wieder traten Störsignale auf“, so Steiner. Auch Einfahrtsspuren wurden entdeckt. Nach der Suchaktion stand aber fest, dass niemand verschüttet wurde. „Es wurden auch keine Vermissten gemeldet und es gibt auch keine Vermisstenanzeige“, heißt es von den Bergrettern. 

Der Einsatz konnte gegen 15.30 Uhr beendet werden. Zwei Hubschrauber, jeweils von der Rettung und Alpinpolizei, standen genauso im Einsatz, wie die Feuerwehr Ramingstein. 

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