In Nußdorf (Salzburg) war nach wochenlanger Pause am Donnerstag Start für eine neue Ära in der Nahversorgung. Kauffrau Maria Moser sperrte erstmals ihr komplett saniertes Geschäft auf. Warum sie das macht? „Ich bin einfach gern für das Dorf da!“
Die bunten Luftballons machen gleich auf den Neustart aufmerksam. In Nußdorf ist der Nahversorger wieder offen. Am Donnerstag war Start mit vielen Gratulationen und Segen für die kernsanierten Räumlichkeiten.
Sechs Wochen lang gab es kein Geschäft im Ort. Eine Durststrecke für alle. „Wir sind froh, dass diese Zeit vorbei ist“, atmet Bürgermeisterin Waltraud Brandstetter auf, dass die Gemeinde auch in Zukunft nicht ohne Nahversorger auskommen muss.
Es ist total wichtig, dass eine Gemeinde nicht ohne Nahversorger dasteht. Mit unserer Kauffrau haben wir eine ideale Lösung.
Waltraud Brandstetter, ÖVP-Bürgermeisterin
Die Geschäftsräume sind kaum wiederzuerkennen. Maria Moser war schon jahrelang für Nußdorf da. Sie machte jetzt zwar Pause, denkt aber noch lange nicht ans Aufhören. „Es ist alles neu: Angefangen von der Kältetechnik bis zum Boden“, schildert Moser, die seit der Lehre dem Handel treu ist.
Sie wird oft darauf angesprochen, warum sie sich den Dorfladen in schwierigen Zeiten überhaupt noch antue. „Ich mache es einfach von Herzen gern“, sagt die Adeg-Kauffrau. Ihr achtköpfiges Team stärkt die Chefin. Und: „Das Persönliche macht es einfach aus.“ Jeder kennt jeden. Zum Kassieren, Beraten und Einschlichten von Regalen kommen viele gute Gespräche mit den Stammkunden.
Die Kramerin bietet auf 340 Quadratmetern ein Vollsortiment – darunter viele Produkte aus der Region – an. Das Geschäft ist auch gut erreichbar: „Wir können die neue Parkfläche am Dorfplatz mitbenutzen. Das ist ideal.“
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