Am Keplerplatz in Wien-Favoriten kam es am Dienstagmittag zu einer schweren Messerattacke. Ein Mann wurde durch die Stiche schwer verletzt und befindet sich seither im Koma. Nähere Details zur Identität der Beteiligten sowie zu den Hintergründen der Tat sind derzeit noch unklar.
Die schwere Attacke ereignete sich gegen 13.20 Uhr vor der Kirche am Keplerplatz. Nach ersten Informationen gerieten zwei Männer in Streit. Dabei soll einer der Beteiligten plötzlich ein Küchenmesser gezogen und mehrmals auf seinen Kontrahenten eingestochen haben. Das Opfer erlitt schwere Stich- und Schnittverletzungen und sackte zu Boden. Augenzeugen alarmierten umgehend die Einsatzkräfte.
Angreifer auf der Flucht
Der Tatverdächtige flüchtete nach der Attacke und konnte bislang nicht aufgefunden werden. Auch die mutmaßliche Tatwaffe dürfte der Angreifer bei sich tragen, diese wurde ebenfalls noch nicht entdeckt. Der schwer verletzte Mann wurde zunächst von der Berufsrettung versorgt und sofort in ein Spital gebracht.
Opfer seit Attacke im Tiefschlaf
Die Identität des Opfers konnte laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger noch nicht geklärt werden, er befindet sich seither im Koma und konnte noch nicht befragt werden. Die Hintergründe sowie die Beziehung der Beteiligten sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen, hieß es von der Polizei am Mittwoch.
Beim Drogenverkauf erwischt
Nur wenige Stunden vorher – am Montag und in der Nacht auf Dienstag – hatte die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität (EJK) einen Schwerpunkt in Innerfavoriten durchgeführt, bei dem vor allem Einbrüche in Geschäfte und Kfz durch jugendliche Täter im Visier standen. Im Bereich Keplerplatz wurden ein 31-jähriger Staatenloser und ein 29-jähriger afghanischer Staatsbürger auf frischer Tat beim Drogenverkauf erwischt. Cannabisharz und Kokain sowie Bargeld – 120 Euro – wurden in kleinen Mengen sichergestellt.
Ein 22-jähriger Rumäne wurde wegen einer fremdenrechtlichen Festnahmeanordnung aus dem Verkehr gezogen, ein 28-jähriger algerischer Staatsbürger aufgrund einer Festnahmeanordnung wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und der Nötigung. Dazu gab es 17 Anzeigen sowie 36 Identitätsfeststellungen. 68,5 Gramm Cannabis und ein Pfefferspray stellten die rund 30 Beamtinnen und Beamten in Zivil und in Uniform sicher.
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