Über die MW Gastro GmbH wurde am Landesgericht Linz das Konkursverfahren eröffnet. Betroffen sind der „Lunzerwirt“ und das Gasthaus „Zum schiefen Apfelbaum“. Massive Umsatzeinbrüche, hohe Personalkosten und der Verlust eines lukrativen Cateringauftrags führten zur Insolvenz. 16 Dienstnehmer und 22 Gläubiger sind betroffen, eine Fortführung – zumindest vom Lunzerwirt – ist nicht geplant.
Über das Vermögen der MW Gastro GmbH wurde am Landesgericht Linz aufgrund eines Eigenantrages das Konkursverfahren eröffnet.
Lukrativer Cateringauftrag platzte
Das Unternehmen betreibt in Linz die Gastronomiebetriebe „Lunzerwirt“ sowie das Gasthaus „Zum schiefen Apfelbaum“. Laut Angaben liegen die Ursachen der Insolvenz insbesondere in massiven Umsatzeinbrüchen. Gleichzeitig habe die bestehende Betriebspflicht zu erheblichen Personalkosten geführt. Zusätzlich sei ein lukrativer Cateringauftrag an Bord eines Linzer Schiffes aufgelöst worden, was die wirtschaftliche Situation weiter verschärfte.
Passiva von rund 172.000 Euro
Von der Insolvenz sind 16 Dienstnehmer sowie 22 Gläubiger betroffen. Die Passiva belaufen sich laut KSV 1870 auf rund 172.000 Euro. Eine Fortführung des Unternehmens ist nicht vorgesehen.
Lunzerwirt schon im Herbst 2024 insolvent
Bereits im Herbst 2024 war der „Lunzerwirt“ von einer Insolvenz betroffen: Damals wurde über das Vermögen der KaBB Gastro GmbH am Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Betroffen waren neben dem „Lunzerwirt“ auch der Barbetrieb „El Mariachi“ in der Linzer Altstadt. Insgesamt standen damals rund 615.000 Euro an Passiva zu Buche. 24 Dienstnehmer und 65 Gläubiger waren betroffen. Eine Fortführung der Betriebe wurde zu diesem Zeitpunkt angestrebt.
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