VSV traf in 74. Minute

1:2 in Villach! Black Wings mit Rücken zur Wand

Oberösterreich
04.03.2026 22:33

Das ist bitter! Die Black Wings waren im ersten Pre-Play-off-Duell beim VSV in der regulären Spielzeit das bessere Team, führten 1:0. Doch der VSV traf per umstrittenem Tor zum Ausgleich – und dann in der Verlängerung in der 74. Minute zum Sieg. Somit droht Eishockey-Linz morgen das Saisonende.

Villach dominierte die Overtime, feuerte Schuss um Schuss auf Linz-Goalie Tirronen. Ehe es in der 74. Minute so weit war, Hancock für den VSV ins kurze Eck zum 2:1 einschoss. Villachs Stadthalle kochte – und die Black Wings waren damit endgültig bedient! Denn die Linzer hatten im Finish der regulären Spielzeit als besseres Team durch Auvitu die Stange getroffen – und dazu vor allem einen höchst umstrittenen 1:1-Ausgleichstreffer einstecken müssen (44.).

Dem VSV gelang gegen Linz (li. Moro) der erste Treffer – 1:0 in der Serie.
Dem VSV gelang gegen Linz (li. Moro) der erste Treffer – 1:0 in der Serie.(Bild: GEPA)

Handpass vorm VSV-Tor zum 1:1
Und so passierte es: Scherbak fing den Puck aus der Luft herunter, ließ ihn aber nicht gerade nach unten fallen und spielte weiter – sondern bugsierte ihn in die für ihn passende Richtung und ließ Linz-Crack Knott damit ins leere fahren. In der Folge traf Hancock zum 1:1 für die Kärtner (44.)! Die Refs sahen das Vergehen nicht – und dürfen bei Verdacht auf Handpass auch nicht Videoschauen. Wie bitter!

Gerd Kragl (li.) hatte die Linzer in Villach in Führung geschossen.
Gerd Kragl (li.) hatte die Linzer in Villach in Führung geschossen.(Bild: GEPA)

Lange wenig Feuer im Spiel
Umso bitterer was das 1:1, zumal Linz großteils das bessere Team war in jenem ersten Pre-Play-off-Treffen, das lange nicht nach Play-off-Hockey aussah: Wenig Körperspiel, wenige Checks, wenige Emotionen, wenig Feuer! Beide Teams waren auf Vorsicht bedacht – die taktisch gut eingestellten Gäste verteidigten stark und waren vorne in schnellen Kontern brandgefährlich.

Ärgerte sich freilich über Villachs irreguläres Tor: Linz-Coach Philipp Lukas
Ärgerte sich freilich über Villachs irreguläres Tor: Linz-Coach Philipp Lukas(Bild: GEPA)

Philipp Lukas: „Schnell abhaken“
Doch darum konnten sich die in der Overtime klar unterlegenen Black Wings am Ende nichts kaufen. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, in der Verlängerung war Villach besser. Mit dem Tor zum 1:1 bin ich nicht einverstanden, aber wir müssen jetzt nach vorne blicken, das schnell abhaken“, sagte Coach Lukas, der die Linien komplett umgekrempelt hatte. Nun steht’s jedenfalls in der so kurzen Best-of-3-Serie 0:1 – morgen droht in Linz im zweiten Duell das frühe Saisonende. 

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