Nun positioniert sich auch Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler in der Angelegenheit um den Festspiel-Intendanten Markus Hinterhäuser. Er stärkt dem Kuratorium, das massiv in der Kritik steht, den Rücken.
Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) steht hinter dem Salzburger Festspielkuratorium. Das geht aus einem am Samstag von der APA eingeholten Statement zu der Causa hervor. Das Gremium, in dem auch Bablers Sektionschefin Theresia Niedermüller vertreten ist, habe sich die Entscheidung, die letztlich ein vorzeitiges Ende der Amtszeit von Intendant Markus Hinterhäuser bedeutet, „sicher nicht leicht gemacht“.
„Fairness und ein respektvoller Umgang sind für mich ein wichtiges Element im Kunst- und Kulturbetrieb. Das ist auch als Bedingung für die Vertragsverlängerung von Intendant Hinterhäuser formuliert. Das Kuratorium sieht das offenbar nicht als gegeben an. Wie mir berichtet wurde, hat das Kuratorium Herrn Intendant Hinterhäuser ein Angebot unterbreitet, zu dem das Kuratorium bis 20.3. eine Antwort erwartet. An dem Tag wird die heute unterbrochene Sitzung fortgesetzt“, so Babler in seiner Stellungnahme.
„Ich respektiere die Entscheidung des Kuratoriums der Salzburger Festspiele. Das Kuratorium hat sich die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht und versuchte in einer sehr langen Sitzung zu einer gemeinsamen Kommunikation zu kommen. Das ist leider nicht gelungen. Zuvorderst geht es um das Wohl der Festspiele, eine unserer herausragenden Kulturinstitutionen.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.