In der Nacht kam es in Loretto im Burgenland zu einer Tragödie. Die Feuerwehr war kurz vor Mitternacht zu einem Wohnhausbrand alarmiert worden. Es hieß, eine Person sei noch in den brennenden Räumen – für die Frau und ihre Katze kam aber jede Hilfe zu spät.
Es war ein Flammeninferno, das sich den Einsatzkräften in der Waldrandsiedlung zeigte: Kurz vor 23 Uhr heulten gestern in Loretto die Sirenen. Ein Wohnhaus stand in Vollbrand. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr eintrafen, schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl, dichter Rauch hüllte das Gebäude ein.
Drei Feuerwehren im Einsatz
Zeitgleich rückten auch die Feuerwehren Leithaprodersdorf und Eisenstadt zur Unterstützung aus. Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine Person im Haus befindet, machten sich Atemschutztrupps für einen Innenangriff bereit.
Doch die Lage war dramatisch: Die enorme Hitze, die massive Brandintensität und bereits einstürzende Gebäudeteile machten ein Vorgehen im Inneren unmöglich. Der Einsatz musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Die Brandbekämpfung erfolgte daraufhin ausschließlich von außen, heißt es von der Feuerwehr Loretto, über mehrere Löschleitungen sowie mit der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Eisenstadt.
Traurige Gewissheit: Frau und Katze überleben nicht
Nach stundenlangen Löscharbeiten dann die traurige Gewissheit: Die Hausbesitzerin konnte nur noch tot geborgen werden. Auch ihre Katze überlebte den Brand nicht.
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