Ein 30-jähriger Ungar bedrohte acht Fahrgäste mit einer vermeintlichen Waffe. Am Bahnhof in Parndorf konnte der Mann von Beamten der Polizei festgenommen werden.
Was als gewöhnliche Zugfahrt von Hegyeshalom nach Wien begann, endete am Donnerstag spät Nachts für acht Passagiere in Angst und Schrecken. Während der Zugfahrt stand ein Mann plötzlich auf, hielt einen Gegenstand unter seiner Jacke so in Position, dass er wie eine Schusswaffe wirkte und forderte von mehreren Reisenden Bargeld.
Für die Betroffenen bestand in diesen Minuten kein Zweifel, dass er bewaffnet war. „Man rechnet ja mit vielem, aber nicht mit so etwas“, heißt es von Bahnpendler.
Festnahme am Bahnhof Parndorf
Für die bedrohten Fahrgäste war unklar, wie weit der Mann gehen würde, auch wenn sich später herausstellen sollte, dass es sich nicht um eine echte Waffe handelte. Als der Zug im Bahnhof Parndorf hielt, griff die Polizei zu. Der 30-jährige Ungar wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine schwarze Taschenlampe. Diese hatte der Mann in seiner Jacke so platziert, dass sie den Anschein einer Schusswaffe erweckte. Die Staatsanwaltschaft ordnete seine Einlieferung in die Justizanstalt Eisenstadt an. Verletzt wurde niemand.
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