Die Fußball-Bundesliga setzt für die kommenden acht Saisonen weiter auf den Video Assistant Referee (VAR). Wie die Liga am Freitag mitteilte, wurde die Zukunft des Unterstützungssystems für Schiedsrichter nach intensiven Diskussionen und sorgfältiger Prüfung durch die Bundesliga und den ÖFB langfristig geklärt. Mit dem neuen technischen Dienstleister Sportec Solutions wurde ein Achtjahresvertrag abgeschlossen, die Liga hat eine einmalige Ausstiegsoption nach vier Saisonen.
„Die Einführung des VAR hat den Fußball – bei allem nach wie vor vorhandenem Gesprächsstoff – jedenfalls gerechter gemacht. In diesem Sinne und für einen professionellen Meisterschaftsbetrieb haben sich die Clubs auch in Zeiten finanzieller Herausforderungen für die Fortführung des VAR entschieden“, sagte Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer in einer Aussendung. Das System von Sportec Solutions, einem Unternehmen mit Sitz in München, kommt unter anderem in der deutschen Bundesliga, in Spanien, Portugal und der Major League Soccer (MLS) zum Einsatz.
Der Liga sei es gelungen, „die Kosten zu senken und einen renommierten Partner mit einem qualitativ hochwertigen Angebot zu gewinnen“, hieß es in der Mitteilung. Der ursprüngliche VAR-Vertrag wäre mit Saisonende ausgelaufen. Die langfristige Bindung biete nun die Möglichkeit, dass sich der österreichische Fußball, die Schiedsrichter und die technischen Innovationen im VAR-Bereich weiterentwickeln, um international attraktiv und wettbewerbsfähig zu sein, erklärte Ali Hofmann, Leiter des „Referee Departments“ im ÖFB. In der österreichischen Bundesliga ist der VAR seit der Saison 2021/22 aktiv.
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