Tat mitgefilmt

Mann Stiege runtergetreten: Bub (12) stellte sich

Ausland
24.02.2026 15:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein 26-jähriger Mann ist in einem Berliner S-Bahnhof am vergangenen Sonntag von einem Jugendlichen brutal die Stiege runtergetreten worden. Zusätzlich wurde der Angriff von den Freunden des Jugendlichen auch noch mitgefilmt. Nun stellte sich der Täter bei der Polizei. Er ist erst 12 Jahre alt!

Der Angriff erfolgte gezielt, wie die Bundespolizei mitteilte. Die vier Jugendlichen sollen nach Infos des TV-Senders RTL zwischen 12 und 15 Jahre alt sein.

Jugendbande wieder auf freiem Fuß
Nach einer eingeleiteten Fahndung haben sich alle bereits am Montag der Polizei gestellt, wie ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber RTL sagt. Sie befinden sich mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß.

Der Mann soll am Sonntagabend zunächst vor dem S-Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln eine Gruppe von vier Jugendlichen angesprochen haben. Als er in den Bahnhof ging, folgten ihm die Jugendlichen zu einer Treppe.

Motiv noch unklar
Drei von ihnen griffen demnach zu ihren Handys und begannen zu filmen, der vierte lief dem Mann hinterher und „sprang diesem gezielt mit dem Fuß in den Rücken“, so die Bundespolizei, die Videos aus den Überwachungskameras ausgewertet hatte. Das Motiv für den Angriff ist unklar.

Zitat Icon

Der vierte Jugendliche lief dem Mann hinterher und sprang diesem gezielt mit dem Fuß in den Rücken.

Sprecher der Bundespolizei

Opfer erlitt Schädel-Hirn-Trauma
Der Mann stürzte die Treppe hinunter, erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und kam in ein Krankenhaus. Bereits am Montagabend soll er sich selbstständig aus der Klinik entlassen haben.

Erinnerungen an Berliner Fall aus dem Jahr 2016
Der Angriff erinnert an eine Tat im selben Bahnhof im Bereich der U-Bahn im Oktober 2016. Damals hatte ein Mann einer jungen Frau in den Rücken getreten, sodass sie die Stufen hinunterstürzte und sich schwer verletzte. Veröffentlichte Videoaufnahmen von dem Vorfall lösten damals Entsetzen aus. Der Täter wurde später zu einer knapp dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

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