Am 3. Dezember 2024 hatte Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol überraschend das Kriegsrecht ausgerufen und mithilfe von Soldaten versucht, die Nationalversammlung abzuriegeln. Dafür wurde er zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Mit dem Urteil will er sich nicht abfinden.
Yoon Suk Yeol legt Berufung gegen seine Verurteilung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe wegen Anführung eines Aufstands ein, teilten die Anwälte des 65-Jährigen mit.
Als Gründe für die Berufung werden unter anderem angebliche rechtliche Fehler des erstinstanzlichen Urteils sowie eine überzogene Anklage angeführt.
Am vergangenen Donnerstag war der konservative Politiker wegen Anführung eines Aufstands erstinstanzlich schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Yoon mit dem Verhängen des Kriegsrechts die demokratische Verfassung untergraben wollte.
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