Mit Freundin unterwegs
Italiener von Lawine verschüttet und gestorben
Im Trentino ist ein Schneeschuhwanderer von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Der 28-Jährige wurde nach ungefähr zwei Stunden gerettet, erlag aber im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Das Unglück ereignete sich am Sonntagnachmittag in der Nähe der Vajolet-Türme im italienischen Trentino. Der Mann war mit seiner Lebensgefährtin auf einer Schneeschuhwanderung, als sich eine Lawine löste und beide erfasste. Während die Frau unverletzt blieb, wurde der 28-Jährige von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet.
Die Suche nach ihm war schwierig, da er kein Lawinenverschüttetensuchgerät bei sich trug. Nach ungefähr zwei Stunden konnte ihn die Bergrettung schließlich orten und in das Krankenhaus Santa Chiara in Trient bringen. Dort erlag er aber in der Nacht auf Montag seinen schweren Verletzungen.
Die Zivilschutzbehörde des Trentino hat Wintersportlerinnen und Wintersportler vor erhöhter Lawinengefahr gewarnt. Laut dem aktuellen Lawinenbulletin Euregio liegt das Risiko auf Stufe 3, was „markant“ bedeutet. Erst am Samstag waren bei mehreren Lawinenabgängen in Norditalien zwei Menschen ums Leben gekommen.
Zum Wochenstart bleibt auch die Lawinengefahr in Westösterreich hoch. Vielerorts herrschte Warnstufe vier von fünf, wie die Lawinenwarndienste in Tirol und Vorarlberg mitteilten. Seit Freitag sind hierzulande sieben Menschen durch Lawinen getötet worden, fünf davon alleine in Tirol. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt.









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