Nummer 3 Österreichs

„Wissen nicht, wie wir finanziell überleben!“

Kärnten
22.02.2026 16:59

Gemeinsam waren Xandi Huber und Robin Seidl 2013 auf Platz sieben der Weltrangliste, belegten 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio den neunten Platz. Jetzt, ein Jahr nach dem Revival der erfolgreichen Partnschaft, gibt‘s finanzielle Probleme.

Mit viel Einsatz arbeitete sich Kärntens Beachvolleyball-Duo Xandi Huber und Robin Seidl in der Weltrangliste nach oben. „Mittlerweile sind wir so weit, dass wir bei Challenger-Events zumindest die Quali spielen können – teilweise wären wir fix im Hauptbewerb dabei“, erzählt Huber, der mit seinem Partner auf Platz 56 der Weltrangliste steht und damit auch Österreichs Nummer drei ist.

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Aktuell wissen wir nicht, wie wir finanziell überleben sollen.

Xandi HUBER

Doch jetzt hängt die Saison am seidenen Faden. „Interwetten“ stieg als Hauptsponsor aus, ein Ersatz ist derzeit nicht in Sicht. „Aktuell wissen wir nicht, wie wir finanziell überleben sollen“, bestätigt Huber, der im März in Indien im Hauptbewerb starten wollte. „Aber alleine die Reise zum Turnier würde unser ganzes Budget ausreizen.“

Vertrag beim Heer nicht verlängert
Denn bei Seidl (36) kam erschwerend hinzu, dass sein Vertrag als Heeressportler nach acht Jahren nicht verlängert wurde. Neben dem Sport macht das Duo aktuell das Studium fertig – Huber schreibt die Bachelor-Arbeit in „Medien und Kommunikationswissenschaften“ und Seidl ist beim Jus-Studium ziemlich weit.

Sollte sich kein Sponsor finden, wird das Duo vorerst vermehrt auf der heimischen Tour spielen: „Weil wir dann keine andere Wahl hätten – aber ich traue uns schon noch etwas zu“, betont der 40-jährige Xandi.

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