Der Schweizer Franjo von Allmen krönte sich mit drei Goldmedaillen zum alpinen Superstar der Olympischen Spiele in Bormio. Neben seinen Siegen in der Team-Kombi und dem Super-G schlug er auch in der Abfahrt zu – vor seinem italienischen Jahrgänger Giovanni Franzoni. Aber auch Österreich hat einen Top-Athleten mit dem gleichen „Baujahr“- der weiß, wie man im Weltcup gewinnt.
„Olympia war für mich auf jeden Fall ein ganz spezielles und auch lässiges Erlebnis“, sagt der Mellauer Lukas Feurstein. „Wirklich viel gebracht hat es mir aber nicht. Darum war ich dann doch ganz froh, als ich wieder daheim war.“ Der 24-Jährige war zwar als einzig nominierter ÖSV-Athlet in allen vier Disziplinen startberechtigt gewesen – hatte jedoch nur als Ersatzathlet das Olympia-Ticket gelöst und wäre nur im Falle einer Verletzung eines anderen Österreichers zum Einsatz gekommen. Da dies nicht der Fall war, trat der Head-Pilot nach der Team-Kombination die Heimreise in den Bregenzerwald an.
Alles nur kein Geheimtipp
„Dort habe ich mir erst einmal eine Pause gegönnt und bin danach für einige Tage zum Riesentorlauftraining in Hinterreit gewesen“, verrät Feurstein, dessen 2001er-Jahrgangskollegen Franjo von Allmen (Sz) und Giovanni Franzoni (It) bei den Spielen in Bormio für Schlagzeilen sorgten. „Beide waren für mich aber kein Geheimtipp. Es ist schon lässig, wenn Läufer, mit denen du dich bereits länger matcht, so aufzeigen. Das spornt einen schon an, dass man da auch wieder anknüpfen kann.“
Alte Bekannte im Höhenflug
Zur Erinnerung: Bei der Junioren-WM 2021 im bulgarischen Bansko war Feurstein im Super-G hinter Franzoni Zweiter geworden, um sich danach im Riesentorlauf vor dem Italiener Gold zu holen. „Giovanni und Franjo sind sicher keine Eintagsfliegen und das wird wohl auf längere Zeit ein spannendes Duell – bei dem ich hoffentlich auch ein bisschen mitmischen kann“, erklärt der Zollsportler, für den die Pause am Wochenende mit den Speed-Weltcuprennen in Garmisch-Partenkirchen endet.
Große Ziele fürs Saisonfinale
An den bayrischen Traditionsskiort hat er gute Erinnerungen. „Vor zwei Jahren bin ich zwar einmal ausgefallen, der 19. Platz im zweiten Rennen war damals aber durchaus ein solides Ergebnis für mich“, erinnert sich Feurstein, der in dieser Saison einen sechsten Rang im Super-G in Copper Mountain als bestes Weltcupergebnis zu Buche stehen hat. „Die Saison ist nicht mehr lange und habe noch große Ziele. Sonst muss ich wieder ein halbes Jahr warten, bis ich mir die erfüllen kann.“
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