Er ging als der sadistische Wachmann Zed in „Pulp Fiction“ in die Filmgeschichte ein, Ende des letzten Jahres starb Peter Greene im Alter von 60 Jahren. Jetzt wurde bekannt: Sein Tod war ein tragischer Unfall.
Im Dezember entdeckten Einsatzkräfte den Schauspieler in seiner New Yorker Wohnung. Wie damals berichtet wurde, wurde Greene noch an Ort und Stelle für tot erklärt. Jetzt wurde das Obduktionsergebnis veröffentlicht.
Kugel traf Oberarmarterie
Demnach erschoss sich der „Pulp Fiction“-Star versehentlich selbst, wie „TMZ“ berichtete. Der Gerichtsmediziner bestätigte, dass Greene von der Kugel, die sich aus der Waffe gelöst haben soll, in der Achselhöhle getroffen worden sei.
Das Projektil habe die Oberarmarterie, die maßgeblich für die Blutversorgung des Arms und der Hand verantwortlich ist, getroffen. Greene hatte keine Chance, verblutete, noch bevor die Rettungskräfte in seiner Wohnung ankamen. Der Tod des 60-Jährigen wird von der Polizei offiziell als Unfall eingestuft.
Nachbar alarmierte Polizei
Im Dezember alarmierte ein Nachbar die Polizei, nachdem aus Greenes Apartment die ganze Nacht laute Musik zu hören war und niemand die Tür geöffnet hatte. Als die Beamte die Wohnung untersuchten, fanden sie den toten Schauspieler.
Peter Greene schien in den 90er-Jahren die Rolle der charismatischen Bösewichte gepachtet zu haben. Neben der Rolle des Mafia-Bosses Dorian Tyrell in „Die Maske“ war Greene auch in Redfoot in „Die üblichen Verdächtigen“ zu sehen. Seinen Fans wird er allerdings als Zed in „Pulp Fiction“ besonders in Erinnerung bleiben.
Greene spielte aber auch in Filmen wie „Training Day“ oder „Der Kautions-Cop“ mit. Ab Jänner hätte der Star neben Mickey Rourke für den Film „Mascots“ vor der Kamera stehen sollen.
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