Gegen einen Mast geprallt und abgestürzt sind gleich drei Schwäne in der Stadt Salzburg. Die Tiere flogen am Mittwochabend zuerst gegen eine Bus-Oberleitung, wie die Österreichische Tierrettung am Freitag berichtete. Schwäne sind nicht die besten Flieger – dennoch sind solche Vorfälle äußerst selten.
„Das haben wir selbst noch nie so gehabt“, erzählt Tierretterin Daniela Ries gegenüber der „Krone“. Sie selbst ist seit sechs Jahren im Einsatz. Aufgrund ihres Gewichts sind Schwäne keine guten Flugvögel und brauchen eine lange Anlaufbahn – beinahe wie ein Jumbo-Jet. Dennoch sind sie normalerweise sicher unterwegs.
Für zwei der drei Tiere ging der Absturz glimpflich aus. Sie konnten selbst weiterziehen. Ein drittes Tier wurde allerdings so schwer verletzt, dass es die Retter einfangen mussten. „Er ist liegengeblieben und dürfte eine schlimme Gehirnerschütterung haben“, so Ries.
Für den Schwan ging es zum Schwanenschutz Oberösterreich an den Attersee. „Er ist auf dem Weg der Besserung. Gebrochen hat er sich nichts, war aber sehr mitgenommen und schlapp“, sagt Ries. Wenn er sich vollständig erholt hat, soll der Vogel wieder in Salzburg ausgesetzt werden.
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