Neo-Bullen-Sportboss Marcus Mann machte im „Krone“-Interview klar, dass man schnell in die Erfolgsspur zurück muss. Trainer Thomas Letsch und die Bullen stehen am Sonntag beim Auswärtsspiel beim GAK unter Zugzwang.
„Wir müssen mit Ball gegen tief stehende Gegner einfach besser werden, bessere Lösungen finden, bessere Laufwege haben, um den Gegner in Bewegung zu bringen. Und das ist das, woran wir jetzt gemessen werden und wo dann auch das Trainerteam seinen wesentlichen Input einbringen muss. Ich will über die Vergangenheit nicht gerne sprechen, für mich zählt die Gegenwart. Mir ist aber schon bekannt, dass es diese Probleme auch schon im vergangenen Jahr gab. Deswegen sage ich auch bewusst: Das müssen wir in den Griff bekommen.“
Das sagte Salzburgs Geschäftsführer Sport Marcus Mann im großen Interview mit der „Krone“ auf die Frage, ob Thomas Letsch der Trainer ist, der Salzburg in die Zukunft führen soll. Und auf die Nachfrage, wie viel Zeit bleibe, um die angesprochenen Probleme in den Griff zu bekommen, meinte er: „Nach einem verlorenen Spiel sollte man im besten Fall wieder gewinnen.“
Klar ist, dass ein Bekenntnis zu Letsch definitiv anders aussehen würde. Viel eher stellte Mann dem 57-Jährigen die Rute ins Fenster. Sprich: Wenn Salzburg am Sonntag (14.30) das Auswärtsspiel beim GAK nicht gewinnt, könnte es für den Trainer eng werden.
Heil in der Defensive
Die Ideenfindung gegen defensive Gegner lässt unter Letsch bekanntlich weiter zu wünschen übrig. Das ist auch Mann bereits aufgefallen. Dass die Grazer ähnlich wie zuletzt die Wiener Austria auftreten und ihr Heil in der Abwehr suchen werden, ist jedoch kein Geheimnis. Deshalb wird spannend zu sehen, ob die Bullen dieses Mal bessere Lösungen gegen den tiefen Block finden können. Dabei helfen soll jetzt auch Neuzugang Damir Redzic. Der Ungar fehlte gegen die Veilchen bekanntlich wegen einer in der Slowakei erhaltenen Sperre, ist nun aber einsatzbereit.
Für ihn und seine Kollegen geht es heute Nachmittag nach dem Abschlusstraining in Taxham mit dem Bus in die steirische Landeshauptstadt. Beim Match am Sonntag werden rund 6000 Fans erwartet.
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