Fundament unterspült

Straße in Shanghai stürzt bei U-Bahn-Bau ein

Ausland
13.02.2026 06:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

In der chinesischen Millionenmetropole Shanghai ist ein im Bau befindlicher U-Bahn-Tunnel in sich zusammengebrochen. 

Bei dem Einsturz am Donnerstag kam nach bisherigen Erkenntnissen niemand zu Schaden. Medienberichten zufolge wurden Wohnungen und Büros im Umkreis des betroffenen Baustellenabschnitts evakuiert.

Das Wirtschaftsmagazin „Caixin“ zitierte einen Experten, der vermutete, dass ein Bruch in einer nahegelegenen Wasserleitung das Fundament unterspült und die folgende Bodenerosion zu dem Einsturz geführt haben könnte.

Der Einsturz riss ein großes Loch in die darüberliegende Straßenkreuzung im Südwesten der Stadt, wie Videos in sozialen Medien zeigen:

Probleme an der Baustelle hatte es bereits am Mittwoch gegeben. Wie die zuständige Baufirma knapp mitteilte, trat zwischen den geplanten Stationen Qixin Lu und Xinjian Lu Wasser aus. Vor Ort sei ein Notfallprotokoll in Gang gesetzt und versucht worden, das Leck zu reparieren. 

Die Eröffnung wird nach mehr als sechs Jahren geplanter Bauzeit und Investitionen von 37,1 Milliarden Yuan (derzeit etwa 4,5 Milliarden Euro) für Ende 2028 erwartet.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt