Sexueller Missbrauch
18 Jahre Haft für britischen Kindergärtner (45)
In Großbritannien ist am Donnerstag ein Kindergärtner wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Der Richter sprach von „absolut bösartigen, perversen und abscheulichen“ Taten.
Der 45-Jährige besaß mehr als 26.000 Missbrauchsdarstellungen von Kindern, die er zum Teil selbst angefertigt hatte – an seinem Arbeitsplatz. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete den Mann als „schlimmsten Albtraum aller Eltern“. Er nahm das Urteil emotionslos entgegen. „Sie sind zu einem Sexualstraftäter geworden und haben eindeutig jegliches moralische Empfinden verloren“, sagte Richter John Dodd weiter. Die Opfer des 45-Jährigen seien „zu jung gewesen, um jemanden auf Ihre Taten aufmerksam zu machen, sie waren wehrlos“.
Die Straftaten des Mannes reichen bis ins Jahr 2011 zurück. Er arbeitete sieben Jahre lang in dem Kindergarten, bis er 2024 suspendiert wurde, als seine Verbrechen ans Licht kamen. Zuvor hatte er von 2007 bis 2017 an einer Schule im Norden Londons gearbeitet. Dort filmte er jungen Mädchen unter die Röcke.
Zu den Opfern des 45-Jährigen gehören neben kleinen Kindern auch Erwachsene. Eine Frau, die von ihm im Schlaf missbraucht und dabei von ihm gefilmt wurde, sprach von einer „absoluten Missachtung der Menschenwürde“. Die Polizei in London bezeichnete den Fall als „eine der komplexesten Ermittlungen“ wegen sexuellen Kindesmissbrauchs.
Auch Betreiber von Kindergarten im Fokus
Neben dem 45-Jährigen steht auch der Betreiber des mittlerweile geschlossenen Kindergartens im Fokus. Opferfamilien werfen den Betreibern vor, Bedenken hinsichtlich des Verhaltens des 45-Jährigen beiseite geschoben zu haben.









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