Weil er ein Gramm Marihuana verspeist hatte, erlitt ein 16-jähriger Oberösterreicher einen Zusammenbruch und musste im Krankenhaus behandelt werden. Suchtprimar Kurosch Yazdi-Zorn erklärt, warum so etwas mit natürlichem „Gras“ selten ist, mit synthetischer Ware aber öfters vorkommt.
Bei einem Besuch bei einem Schulfreund fand ein 16-Jähriger in einem Glas in der Küche Marihuana, das die Mutter (41) selbst gezüchtet hatte. Er nahm ein Gramm mit nach Hause, wo er es verspeiste. Die Überdosierung führte zu einem Zusammenbruch, der Bursch kam ins Spital. Die Mutter gestand gegenüber der Polizei, 80 Gramm selbst erzeugt zu haben. Ihrem zweiten, 18-jährigen Sohn hatte sie mit dem „Gras“ sogar einen Tee gebraut.
Auch Jugendamt wird eingeschaltet
Die Mühlviertlerin wird nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt, auch das Jugendamt wird sich mit ihr befassen.
Schwindel, Benommenheit, Blutdruckentgleisung – das sind die typischen Symptome einer Cannabis-Überdosierung, so Suchtprimar Kurosch Yazdi-Zorn: „Allerdings passiert so etwas selten mit natürlichem Cannabis, oft aber bei Produkten mit synthetischem Rauschgift, wie es in Massen aus China kommt. Teilweise wird das Marihuana für den Verkauf mit solchen synthetischen Zusatzstoffen besprüht, damit es stärker wirkt. Da gibt es öfter Vergiftungssymptome.“
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