Zusammen mit der Forschung Burgenland wurde ein Fahrplan in die Zukunft erstellt. Erste Maßnahmen wurden schon umgesetzt.
Bereits 19 Gebäude im Besitz der Landeshauptstadt sind mit Photovoltaik am Dach ausgerüstet. Die Stadt erzeugt mit diesen Anlagen nach eigenen Angaben über eine Million Kilowattstunden Strom, der nicht nur der Bewirtschaftung städtischer Gebäude dient, sondern auch an E-Tankstellen wieder abgegeben wird. Diese Maßnahme ist nur eines der Beispiele für den „Klimafahrplan Eisenstadt 2040“, der von der Stadt, der Forschung Burgenland und dem Austrian Institute of Technology (AIT) erarbeitet wurde.
Orientierung und Planungssicherheit
Das Konzept wurde im Gemeinderat von ÖVP, SPÖ und Grünen beschlossen und soll den Rahmen für Eisenstadts Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2040 bilden. Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) ist zuversichtlich: „Damit schaffen wir Orientierung, Verbindlichkeit und Planungssicherheit.“ Dass künftige Stadtregierungen den Plan aufheben könnten, davon gehe er nicht aus, da er in enger Zusammenarbeit mit Forschung und lokalen Akteuren erarbeitet wurde.
Neben der Photovoltaik werde auch die Umstellung auf klimafreundlichere Heizungssysteme vorangetrieben. Die Mobilitätsoll nachhaltiger werden: Stadtbusse sollen mit eigenem Strom fahren, Rad- und Fußwege werden ausgebaut. Die Abfallwirtschaft wird nachhaltiger, etwa mit einer Biogasanlage am Bauhof, die das öffentliche Netz speisen soll.
Dazu kommen kleinere Maßnahmen wie weniger Versiegelung, Entsiegelung und Begrünungsmaßnahmen. Steiner: „So kann Eisenstadt auch Vorbild für andere Städte werden.“
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