Die Grazer Studentin Tina Zopf verschlägt es für den Opernball in die Großstadt. Für den Abend hat sie mit Stefan Rothkegel intensiv geprobt – am heutigen Donnerstag darf sie endlich das Krönchen aufsetzen.
Einmal beim Opernball dabei sein, das ist der Wunsch von vielen Tänzerinnen und Tänzern. So auch von Tina Zopf aus Graz: „Es ist einfach der Ball der Bälle – ein ganz eigener Zauber. Und ich tanze seit Ewigkeiten.“ Als Kind begann sie mit Ballett, im Vorjahr eröffnete sie die Grazer Opernredoute, jetzt wird die 24-Jährige nach dreimaliger Bewerbung mit Tanzpartner Stefan Rothkegel am Parkett der Wiener Staatsoper stehen.
Am Tag der Generalprobe sprach sie mit der „Krone“: „Ich bin schon nervös, aber ich fühle mich gut vorbereitet.“ Die Choreografie wurde den Debütantenpaaren in „sehr, sehr intensiven Proben“ eingetrichtert. Sieben Stunden waren sie pro Tag auf den Beinen. Tina reiste extra von Graz an, wo sie Kommunikationsdesign studiert.
Anstecknadel und Krönchen als Lohn
Jetzt sollten aber alle Schritte sitzen: „Die Polonaise in Graz fand ich schwieriger“, verrät sie. Beim Opernball gehe es vor allem um die Formation, die die Paare von oben betrachtet bilden. Allerdings muss Links- statt Rechtswalzer getanzt werden. „Und es gibt ein paar komplizierte Übergänge.“
Der Lohn für die harte Arbeit ist nicht nur eine magische Ballnacht, sondern auch eine Swarovski-Tiara im Schwanendesign. „Das Krönchen ist wunderschön und man darf es sogar behalten“, freut sich die Steirerin. Für die Herren gibt es Manschettenknöpfe und einen Schwan als Anstecknadel.
Was Tina und Stefan besonders freut: Ihre Familien kamen sogar zur Generalprobe. „Und man lernt auch neue Freunde kennen, wenn man sich gegenseitig auf die Füße steigt.“
Übrigens sind die beiden nicht die einzigen steirischen Tänzer. Auch die Grazerin Helena Grazia Hierzer sowie die Zwillinge Caroline und Vincent Grabenhofer dürfen heute bei der Polonaise mittanzen. „Die Anreise zu den Proben war ziemlich stressig, aber es hat sich ausgezahlt“, sagt Caroline. Helena: „Jetzt tanze ich bei dem Ball mit, den ich schon als kleines Kind im Fernsehen gesehen habe.“
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