Es ist eine Zeitenwende in Zahlen: Erstmals seit Ende des Kalten Krieges schickt sich Europa an, seine Verteidigungsanstrengungen in einer Weise zu steigern, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schien. Wie aus einer aktuellen Studie von McKinsey hervorgeht, die pünktlich zur Münchner Sicherheitskonferenz erschienen ist, steuern die europäischen NATO-Staaten auf ein neues Zeitalter der Aufrüstung zu.
Die nackten Zahlen sind beeindruckend: Die europäischen Alliierten haben sich darauf verständigt, mindestens 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Kernverteidigung aufzuwenden. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnten die Verteidigungsausgaben in Europa auf rund 800 Milliarden Euro jährlich steigen. Zum Vergleich: Das sind 300 Milliarden mehr als 2025 – und vor zehn Jahren lag dieser Wert sogar noch bei einem Bruchteil davon.
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