Firma wird überhäuft
Viele spenden Haare für Crans-Montana-Opfer
Nach der Brandkatastrophe im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind nicht nur 41 Todesopfer zu beklagen – mehr als 100 Menschen wurden bei dem Flammeninferno verletzt und erlitten teils schwerste Verbrennungen. Viele wollen den Opfern helfen: Perückenhersteller berichten, dass sie von Haarspenden regelrecht überschwemmt werden.
Die Feuertragödie, die sich in der Silvesternacht in der Bar „Le Constellation“ ereignete, hat zahlreiche Menschen tief bewegt. Viele wollen den Opfern helfen – und das ist durch eine Spende von Haaren möglich.
Bis zu sechsmal so viele Spenden wie üblich
Der Perückenhersteller Rolph AG aus Zürich bekommt derzeit so viele Haarspenden, wie noch nie: Normalerweise treffen so um die 20 Zöpfe ein – doch nun erhält die Firma bis zu 120 Spenden wöchentlich. Das Familienunternehmen stellt schon seit 1965 Perücken, beispielsweise für Krebspatienten, her.
Friseursalons freuen sich über die vielen Haarspenden für die Brandopfer:
Ein Influencer aus dem Westen der Schweiz soll dazu beigetragen haben: Auf Instagram erklärte er, wie man Brandopfern helfen kann. „Dazu zählte er auch das Spenden von Haaren und gab unsere Website an“, wird die CEO von Rolph AG, Sabrina Kaiser-Kossmayr, vom Sender SRF zitiert.
Berührend: Vielen Paketen, die in dem Unternehmen eintreffen, sind Kinderzeichnungen, Botschaften und Fotos beigelegt. Umschläge seien teils mit Herzchen und Blumen verziert.
„Diese Welle der Solidarität ist großartig“, erklärte auch die Friseurin Joana Neukomm aus Grandfontaine im Jura gegenüber „20 Minuten“. Sie beteiligt sich an einer Solidaritätsgruppe für die Opfer, die Haare sammeln. Die Haarstylistin bietet einen kostenlosen Haarschnitt gegen die Spende an. „Ich habe das Glück, mit einem Material zu arbeiten, das denen Hoffnung geben kann, die sie brauchen“, so Neukomm. Die jüngste Spenderin in ihrem Salon sei erst elf Jahre alt gewesen.









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