Felix Großschartner hörte in der Vorbereitung mehr als in den letzten Jahren auf seinen Körper. Womit der für UAE Emirates, dem besten Rad-Team der Welt, fahrende Oberösterreicher so fit wie lange nicht loslegt. Bis zum Saisonhighlight (Vuelta) will er aber noch ein paar Kilo verlieren.
Am Dienstag sah er beim neuen Kaffeefachhandel „drip coffee culture“, den er gemeinsam mit Michael Gogl und Ex-Radler Daniel Eichinger wohl Anfang März in Linz eröffnen wird, nach dem Rechten, an ein Karriereende denkt Felix Großschartner deshalb aber noch lange nicht. Zumal das OÖ-Rad-Aushängeschild bei UAE Emirates, dem besten Team der Welt, noch bis Ende 2027 unter Vertrag steht und sich aktuell so fit wie schon lange nicht mehr fühlt.
„War ständig müde“
Mit einem vierten und sechsten Platz bei der Mallorca Challenge zeigte der Linzer bereits auf, am Samstag bzw. ab nächster Woche geht es in Portugal weiter. „Ich bin richtig gut drauf“, sagt der 32-Jährige, der für die ungewöhnliche Frühform auch eine Erklärung hat: „Ich lerne ja trotz meines Alters auch noch neue Sachen über mich. Besonders im Training. Letztes Jahr hatte ich mich vorm Frühjahr richtig abgestochen, war ständig müde. Heuer ist es deutlich besser“, so Großschartner.
Ego als Problem
Was er damit genau meint? „In der Vorbereitung bin ich oft mit Fahrern unterwegs, die schon deutlich weiter sind als ich. Dem Ego geschuldet will man dann aber trotzdem mithalten, das ist für den Körper aber in Wahrheit zu viel. Heuer habe ich aber gänzlich auf meinen Körper gehört, dann geht auch alles viel leichter. Ich spüre, dass Kraft da ist. Das Motto ,Mut zur Pause’ hat sich gelohnt“, betont der seit elf Jahren als Profi tätige gebürtige Welser.
Aktuell hat er aber auch noch Reserven, will er erst im Sommer sein „Kampfgewicht“ von rund 64 Kilo erreichen, um bei der Vuelta a Espana in Topform an den Start gehen zu können. Bei der Tour de France und dem Giro d’Italia ist Großschartner nach aktuellem Stand kein Thema, ein Start bei der Tour of Austria ist noch offen.
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