Die Feuerwehr hat in Lendorf in Kärnten einen qualmenden Reisebus verfolgt. Der Rauch war aus dem Motorraum des Fahrzeuges gekommen. Im Bus befanden sich etwa 50 Kinder.
Der Reisebus aus Ungarn war Samstagnachmittag in Lendorf auf die Tauernautobahn aufgefahren, als es dem Lenker auffällt, dass aus dem Motorraum Rauch austritt.
Feuerwehr verfolgte qualmenden Bus
Die Feuerwehren Lendorf, Pusarnitz, Möllbrücke und Seeboden werden über die Landesalarm- und Warnzentrale alarmiert und nehmen die Verfolgung des qualmenden Busses auf. „Es war wirklich ein ganz ungewöhnlicher Einsatz. Wir haben durch den ganzen Rauch den Bus gar nicht gesehen“, schildert Michael Mayer, Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lendorf. Er ergänzt: „Wir haben zunächst die Verfolgung des Busses aufgenommen, da wir nicht wussten, ob ein Überholen sicher ist.“
Der Buslenker reagiert schnell – beim Autobahnparkplatz Seeboden kurz vor dem Wolfsbergtunnel lenkt er sein rauchendes Fahrzeug von der Autobahn, stellt ihn dort ab. Die Feuerwehren können daraufhin den Brand im Motorraum löschen.
Der Bus konnte natürlich nicht weiterfahren. Zwei Kinder, die Rauchgase eingeatmet hatten, mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus. Dieses konnten sie aber kurze Zeit später wieder verlassen. „Die unverletzten Kinder wurden zum Feuerwehrhaus nach Seeboden gebracht. Das Rote Kreuz hat uns toll geholfen und die Kinder dort versorgt“, berichtet Mayer.
Die Urlauber müssen dann bis Mitternacht warten, bis ein Ersatzbus aus Budapest kommt, damit sie ihre Heimreise schließlich unverletzt und sicher antreten können.
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