Ein Jahr „Beziehung“

Opfer von gleich zwei teuren Liebesbetrügereien

Kärnten
03.02.2026 18:56
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Liebesbetrügereien im Internet: Die Kriminellen sind psychologisch geschickt, gaukeln jemandem Liebe vor und verlangen mit den unglaublichsten Geschichten Geld. Ein Lavanttaler führte daher ein gutes Jahr lang eine „Fernbeziehung“ – und wurde von einer zweiten angeblichen in ihn Verliebten betrogen.

Der 52-jährige Lavanttaler wurde Opfer eines Liebesbetruges im Internet. Bislang unbekannte Täter nahmen über soziale Netzwerke Kontakt mit dem späteren Opfer auf und täuschte eine intime Online-Beziehung vor.

Eine Täterin gab sich dabei als US-Army-Veteranin aus, die angeblich in der Ukraine stationiert sei. Angeblich für Busfahrkarten nach Österreich zahlte der Mann Hunderte Euro in Form von Online-Gutscheinen. Dann wurde ihm von einem Busunfall berichtet – und noch mehr Geld gefordert. Nach über einem Jahr der Fernbeziehung schöpfte der Lavanttaler Verdacht und ging zur Polizeiinspektion.

Bei der Anzeige gab der 52-Jährige an, bereits seit längerer Zeit auch in Kontakt mit einer Frau aus der Schweiz zu stehen, an die er Tausende Euro zur angeblichen Abwicklung eines Geschäftsabschlusses überwiesen habe. Die Frau sei im Zuge dieses Geschäftsabschlusses angeschossen worden.

Angebliche Mitarbeiter der Schweizer Kriminalpolizei sowie eines Krankenhauses haben Kontakt mit dem Kärntner aufgenommen - und 11.000 Euro für die Überstellung seiner verletzten Bekanntschaft in das Krankenhaus Wolfsberg gefordert.

Erst im Laufe der Anzeigenerstattung sowie nach Rückfrage beim Krankenhaus Wolfsberg stellte sich auch diese angebliche Liebesbeziehung als Betrug heraus.

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