Das Haus des US-Olympiateams bei den Winterspielen in Mailand hat nach dem Unmut über den Einsatz von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE einen neuen Namen bekommen. Das Quartier heißt jetzt Winter House – und nicht mehr, wie bisher geplant, Ice House. Dies geht aus einer Mitteilung der US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey hervor.
Die Änderung steht offensichtlich in Zusammenhang mit den Protesten gegen das teils brutale Vorgehen der US-Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) gegen Einwanderer in den Vereinigten Staaten. Dabei wurden in der Stadt Minnesota zwei Menschen getötet. In Italien gibt es Ärger darüber, dass ICE-Beamte in der Begleitung von US-Offiziellen auch zu Olympia kommen sollen. Die Spiele beginnen am Freitag. Ausrichterstädte sind Mailand und Cortina d‘Ampezzo.
In der norditalienischen Großstadt hat das US-Team in einem Fünf-Sterne-Hotel sein offizielles Quartier bezogen. Dort sollen auch Empfänge stattfinden. In der Mitteilung der Verbände heißt es, das Haus sei als „privater Raum ohne Ablenkungen“ gedacht, in dem die Athleten zusammenkommen könnten. Der Name Winter House spiegle diese Vision wider und stehe auch in Verbindung mit der Jahreszeit. Untergebracht sind die US-Sportler im Olympischen Dorf.
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