Frust bei DSV-Adlern

Ansage vom Coach: „Ist in Österreich anders!“

Olympia
03.02.2026 21:33
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Von krone Sport

Skisprung-Routinier Karl Geiger hat die Qualifikation für die Olympischen Spiele nicht geschafft – was bei seinem Trainer nun durchaus für Frust sorgt. Denn der Deutsche zeigte zuletzt immer stärkere Ergebnisse. Trainer Stefan Horngacher fordert deshalb, das bestehende Qualifikationssystem des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu überdenken. 

„Für ihn tut mir das echt leid“, zeigte sich Horngacher vor der Abreise zu den Olympischen Spielen – in Richtung Geiger – enttäuscht. Der Routinier darf nicht mit nach Italien, nachdem dieser die nationale Olympia-Norm nicht zum erforderlichen Zeitpunkt erfüllt hatte. 

Stefan Horngacher
Stefan Horngacher(Bild: GEPA)

Besonders bitter: Gerade in den letzten Springen vor den Winterspielen zeigte der 32-Jährige, dass er immer besser in Form kommt. Am vergangenen Wochenende landete er in Willingen sogar auf dem dritten Platz. 

Österreich als Vorbild für DSV?
„Da könnte man vielleicht auch mal über unser System in Deutschland nachdenken. In Österreich ist es ein bisschen anders. Da können dann mehr die Trainer entscheiden, wer aktuell der Beste ist und zu Olympia fahren soll. Das war jetzt bei uns nicht unbedingt gegeben“, mahnte der österreichische Coach. 

Er habe, so Horngacher, „nach Ergebnissen im Vorfeld aufstellen müssen“. Nicht die ideale Lösung, findet der Trainer: „Dabei weiß ich nicht, ob das eigentlich sportlich das Richtige ist.“ Für Geiger, der zu spät die Norm erfüllte, eine bittere Entscheidung. „Aber wir haben keine andere Wahl gehabt und müssen uns nach diesen Richtlinien strecken“, so der Cheftrainer. 

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