TopTalent Judo

Schon mit 16 tickt Selina wie ein echter Vollprofi

Toptalent
08.02.2026 00:01

Die Zukunft gehört ihnen allen – doch wer ist in Oberösterreich das sportliche TopTalent 2026?  Die „Krone“ und eine Expertenjury haben die zwölf Nominierten festgelegt. Für diese kann nun bis 8. März auf krone.at/toptalent abgestimmt werden. Eine der Nominierten ist Judoka Selina Wögerer.  

„Ich habe ein sehr starkes Mindset, mein Kopf ist sehr stark. Das macht mich aus. Es ist mir egal, was andere denken!“ Lauscht man den Worten von Selina Wögerer, könnte man fast glauben, dass die Leondingerin ein abgebrühter Vollprofi ist. Dabei ist Selina gerade einmal 16 Jahre alt, besucht die 6. Klasse des Leistungs-BORG in Linz und zählt zu den größten Judo-Talenten des Landes. Ihre bisherigen Ausnahme-Erfolge: Österreichische U18-Meisterin, 3. Platz bei den ÖM U21 und U23 sowie ein 7. Platz bei der U18-WM in Sofia.

EM- und WM-Medaillen als Ziel
Was noch folgen soll? „Heuer will ich eine EM- und WM-Medaille holen, langfristig setze ich mir aber keine zu großen Ziele, das macht mir dann zu viel Druck – ich denke in kleineren Schritten“, so Selina, die durch eine Ferienpass-Aktion mit acht Jahren erstmals die Tatami im Judozentrum in Leonding betreten und sich sofort in die Sportart verliebt hatte. „Der Zusammenhalt, der Spaß und die Möglichkeit, sich selbst zu verteidigen, haben mich einfach fasziniert. Bereits beim ersten Turnier war ich richtig gut, das hat mich extrem angespornt“, so die junge Judoka, für die schnell klar war, dass ihr Weg in den Profisport führen soll. „Meine Trainer haben von Anfang an gesagt, dass ich ein besonderes Talent bin!“

Selina Wögerer gilt als großes Judo-Talent.
Selina Wögerer gilt als großes Judo-Talent.(Bild: ÖOC/Gepa)

Besser ein schlechtes Training...
Um ihren Sport auf diesem Niveau ausüben zu können, investiert Selina auch sehr viel. Durch Schule und tägliches Training bleibt kaum Zeit für Hobbys, wie Backen. Passend zu ihrer beeindruckenden Einstellung sagt sie aber: „Natürlich gibt es Tage, an denen man sich fragt, warum man das macht. Aber im Großen und Ganzen ist es einfach super, dass ich das machen kann. Ich freue mich jeden Tag aufs Training, auch wenn es mal nicht so gut ist. Besser ein schlechtes Training als gar kein Training.“

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