TopTalent Rudern

Modellathlet, Harvard-Student und Wettkampftyp

Toptalent
08.02.2026 00:01

Die Zukunft gehört ihnen allen – doch wer ist in Oberösterreich das sportliche TopTalent 2026? Die „Krone“ und eine Expertenjury haben die zwölf Nominierten festgelegt. Für diese kann nun bis 8. März auf krone.at/toptalent abgestimmt werden. Einer der Nominierten ist Ruderer Paul Schinnerl.  

Sein Körper? Als hätte Michelangelo persönlich einen Parade-Ruderer aus dem Fels geschlagen: zwei Meter Größe, hundert Kilo Kraftreserve. „Mit seinen langen Armen und Beinen bringt er dazu perfekte Hebel mit“, sagt RV‑Wiking‑Linz‑Coach Boris Hultsch über Paul Schinnerl. 18 Jahre alt, Bad Zeller und angehender Student an der US-Eliteuniversität Harvard. „Kurz vor Weihnachten bekam ich ein Mail, das mit ,Congratulation‘ begann – da wusste ich: Das Stipendium ist fix“, erzählt der junge Mann, der sich im Vorjahr in Polen souverän zum U19-Europameister gekrönt hat. „Er ist ein absoluter Wettkampftyp – nicht, weil er schlecht trainiert, sondern weil er im Rennen immer noch ein Schäuferl drauflegen kann“, sagt Hultsch. Und weiter: „Top‑Talent ist für Paul übrigens eine treffende Bezeichnung.“

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Top‑Talent ist für Paul übrigens eine treffende Bezeichnung.

RV-Wiking-Linz-Trainer Boris Hultsch über Paul Schinnerl

Aufwand extrem

Zumal bei Schinnerl auch die Einstellung glänzt: Bevor der Mühlviertler am Privatgymnasium Baumgartenberg seine Matura mit lauter Einsern ablegte, lief sein Alltag so exakt wie der ÖBB‑Fahrplan: 6 Uhr aufstehen, 8 bis 14 Uhr Schule, 15 bis 18 Uhr Training, danach essen, Aufgaben, lernen – und um 22 Uhr ab ins Bett. „Klar habe ich damals manchmal überlegt, mit dem Sport aufzuhören und mich gefragt, ob sich der Aufwand wirklich lohnt“, sagt Schinnerl. „Aber so geht‘s wohl fast jedem jungen Athleten – und viele hören ja tatsächlich auf.“

Rekorde und Ziele

Paul allerdings nicht – ganz im Gegenteil. Beim Indoor‑Rudern bringt er die Ergometer sogar zum Quietschen und hält dort sämtliche österreichischen Nachwuchsrekorde. Auf dem Wasser richtet sich sein Blick auf die heurige U23‑WM – und darüber hinaus: ein bisschen auf Olympia 2028, aber vor allem auf die Spiele 2032.

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