Neue Luftangriffe

So antwortet Moskau auf Trump-Ansage zu Feuerpause

Ukraine-Krieg
30.01.2026 10:37

Eine Woche lang keine Angriffe auf Kiew oder andere Orte – das habe ihm Russlands Präsident Wladimir Putin versprochen, behauptete US-Präsident Donald Trump am Donnerstag. Offiziell äußerte sich der Kreml dazu nicht, die Antwort kam in der Nacht: Es gab Luftangriffe gegen mehrere Städte.

Die russischen Streitkräfte setzten 111 Angriffsdrohnen ein, teilte die ukrainische Luftwaffe am Freitag mit. 80 Drohnen seien abgefangen worden. Luftalarm wurde unter anderem in den Großstädten Tschernihiw und Saporischschja ausgelöst.

Rakete Richtung Charkiw abgefeuert
Eine russische Rakete vom Typ Iskander-M schlug in der ostukrainischen Siedlung Rohan, einem Vorort von Charkiw, in eine Lagerhalle ein. Es kam zu einem Großbrand auf einer Fläche von über 5000 Quadratmetern, teilte der Katastrophenschutz mit. Verletzte wurden zunächst keine gemeldet.

Selenskyj dankte den USA für ihre Bemühungen, die Luftangriffe auf das Energienetz zu ...
Selenskyj dankte den USA für ihre Bemühungen, die Luftangriffe auf das Energienetz zu unterbinden.(Bild: AFP/HANDOUT)

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte auf die von Trump angekündigte Feuerpause zurückhaltend reagiert. „Die tatsächliche Lage in unseren Energieanlagen und in unseren Städten wird zeigen, wie die Dinge stehen“, erklärte in seiner Videobotschaft am Donnerstagabend.

Feuerpause bei Energienetz?
Nun deutete er an, dass lediglich die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur pausieren könnten. „Wenn Russland unsere Energieinfrastruktur – Kraftwerke oder andere Energieanlagen – nicht angreift, werden wir ihre nicht angreifen“, erklärte Selenskyj vor Journalisten in Kiew. Er zähle darauf, dass Washington die Vereinbarung durchsetze.

Minus 30 Grad: Extremer Frost erwartet
Russland hat in den vergangenen Wochen verstärkt das ukrainische Energienetz bombardiert, durch die Attacken waren tausende Haushalte bei eisigen Temperaturen immer wieder ohne Strom und Heizung. Die örtlichen Behörden arbeiteten intensiv daran, die Wärme- und Stromversorgung wiederherzustellen. Für die kommenden Tage hat der ukrainische Wetterdienst vor extremem Frost mit nächtlichen Temperaturen von bis zu minus 30 Grad gewarnt.

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