Nach einer wilden Sturzorgie ist die Abfahrt in Crans-Montana am Freitag nach sechs Läuferinnen abgebrochen worden. Nina Ortlieb blieb bei ihrem Abflug unverletzt. Große Sorgen gibt‘s um die Norwegerin Marte Monsen und US-Topstar Lindsey Vonn.
Mit Nina Ortlieb, Marte Monsen und Lindsey Vonn kamen drei der ersten sechs Fahrerinnen bei diffusen Lichtverhältnissen auf einer von Neuschnee gezeichneten Piste schwer zu Sturz. Die Norwegerin Monsen wurde mit dem Akja abtransportiert, US-Star Vonn dürfte ebenfalls eine Blessur erlitten haben. Ortlieb sagte, sie sei „mit einem blauen Auge davon gekommen“.
Vonns Olympia-Traum wackelt
„Nach meinem ersten Empfinden fehlt mir nichts“, erklärte die Vorarlbergerin im ORF. Vonn stürzte an der gleichen Stelle wie Ortlieb und blieb zunächst liegen. Die US-Amerikanerin fuhr schließlich – ihr linkes Knie sichtbar testend – mit den Ski gen Tal, schien aber deutlich angeschlagen zu sein. Ihr Olympia-Traum wackelt, im Zielraum schüttelte die 41-Jährige den Kopf.

Ärger bei Athletinnen
Die Deutsche Kira Weidle und die Italienerin Laura Pirovano ärgerten sich über die Entscheidung der FIS, das Rennen abzubrechen. Vor allem deshalb, weil Athletinnen-Sprecherin Pirovano dazu offenbar gar nicht befragt worden war. Dazu kam, dass wohl der letzte, fünfte Vorläufer einen großen Anteil an der Entscheidung hatte.
„Es ist ein harter Tag“
„Es hat sich nicht, wie irgendetwas Verrücktes angefühlt. Es ist ein harter Tag. Bei Lindsey Vonn wissen wir noch nichts, wir werden sehen“, meinte die US-Amerikanerin Jacqueline Wiles, die zum Zeitpunkt des Abbruchs in Führung lag. „Ich denke, es ist schwierig zu wissen, wann man das Rennen abbrechen soll oder nicht. Man sollte jede schützen.“
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