Die Zeiten der Wasserknappheit im Sommer sollen dank eines neuem Brunnens in Henndorf bald der Vergangenheit angehören. Zudem erweitert die Gemeinde die schulische Kinderbetreuung und will auch den Recyclinghof fertig planen – trotz einer aktuellen Anzeige gegen den Bürgermeister.
„Reines Kristallwasser“, freut sich ÖVP-Bürgermeister Martin Köllersberger über eine neue Quelle in seiner Gemeinde. Damit soll künftig die Wasserknappheit in den trockenen Sommermonaten ein Ende finden. „Bisher haben wir Waldquellen, einen Tiefbrunnen und sind Teil des Wasserverbands Plainfeld“, so der Ortschef.
Bei der neuen Quelle in Grafenwies hat 2025 ein Dauerpumpversuch stattgefunden. Noch im Februar oder März soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nötig ist ein Pumpenhaus, das auf etwa 15 bis 20 Quadratmetern die Technik beherbergt. Obwohl es laut Ortschef bestes Trinkwasser ist, wird vorsorglich auch ein UV-Filter eingebaut.
Gefunden wurde das Wasser von einem Experten, der gemeinsam mit dem Ortschef und einem Pendel durch die Gemeinde gefahren ist. „Es ist mir ein Rätsel, wie er das gemacht hat, aber er hat Wasser gefunden. Mich fasziniert das“, erzählt Köllersberger.
Ausbau der Nachmittagsbetreuung
Wichtig sei in der Gemeinde auch der Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung. Statt hier auf einen Anbau zu setzen, wurde eine kostengünstigere Lösung gefunden: „Wir bauen dafür einfach bestehende Räumlichkeiten im Schulgebäude um“, so der Bürgermeister. Diese seien bisher anders genutzt worden, hätten sich aber platztechnisch perfekt dafür angeboten.
Finanziell sei die Gemeinde aktuell noch gut und stabil aufgestellt. Köllersberger führt das auf die Arbeit seines Vorgängers zurück. Seitens der Einnahmen habe man zudem einige Betriebe im Ort und sei bei der Kommunalsteuer gut aufgestellt.
Noch heuer will Henndorf die Planungen des neuen Recyclinghofs abschließen – trotz einer aktuell vorliegenden Anzeige gegen Köllersberger wegen des Kaufs des entsprechenden Grundstücks. Der Ortschef selbst bezeichnet das als politisch motiviert: „In einer Gemeinde sollte man Projekte eigentlich gemeinsam voranbringen.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.